Oppo Find X10 (Pro Max): Leaker nennt gesalzene Europreise – und enttäuscht beim Akku

OPPO Find X10 Pro Max mit Hasselblad-Branding
Quelle: Oppo
Verpasse keine News, folge mir auf WhatsApp, Mastodon oder Google News

Wer Hoffnung hatte, dass Oppos neue Hasselblad-Kamera-Flaggschiffe in Europa zu gewohnt attraktiven Preisen landen, muss jetzt sehr stark sein. Laut neuen Informationen des bekannten Leakers billbil-kun auf Dealabs Magazine steigen die Preise für das Oppo Find X10 und das Find X10 Pro Max zum europäischen Marktstart am 21. Oktober 2026 massiv an.

Wenn der Speicherpreis-Schock voll auf das Flaggschiff durchschlägt

Wir sind voll im „Ramageddon“ angekommen. Die explodierenden Einkaufspreise für Arbeitsspeicher und Flash-Speicher schlagen nun unbarmherzig auf die High-End-Smartphones durch. Angesichts der aktuellen Marktlage, wie sie sich bereits beim allgemeinen Speicherpreis-Schock auf dem Smartphone-Markt abgezeichnet hat, überrascht der Preissprung kaum – bitter ist er trotzdem.

Das Basismodell des Oppo Find X10 soll in Europa in der Konfiguration mit 12 GB RAM und 512 GB Speicher bei sagenhaften 1.499 Euro starten. Zum Vergleich: Das Oppo Find X9 ging in identischer Speicherausstattung noch für 999 Euro an den Start – das ist ein heftiger Aufpreis von 500 Euro.

Noch extremer trifft es das neue Spitzenmodell. Das Oppo Find X10 Pro Max schlägt mit drei 200-Megapixel-Sensoren auf der Rückseite in der Version mit 12/512 GB laut Leak mit 1.799 Euro zu Buche. Selbst die damalige Ankündigung des Oppo Find X9 Ultra lag im April 2026 bei günstigeren 1.699 Euro – und bot damals sogar 16 GB RAM. Eine 16-GB-RAM-Variante ist für das Find X10 Pro Max in Europa laut den vorliegenden Produktdaten nämlich überhaupt nicht vorgesehen.

Kompaktere Akkus und gestrichene Datenblatt-Features für Europa

Der Preisschock ist leider nicht die einzige Kröte, die europäische Käufer schlucken müssen. Wie der Blick auf die geleakten europäischen Datenblätter zeigt, spart Oppo im Vergleich zu den bereits in China vorgestellten Varianten ausgerechnet bei der Batterie.

  • Akku-Schrumpfkur: Der gewaltige 8.000-mAh-Silizium-Kohlenstoff-Akku der China-Modelle schrumpft in den europäischen Varianten beider Geräte auf 7.150 mAh.
  • Oppo Find X10: Erscheint global in Glacier Blue, Mist Gray sowie exklusiv im Oppo-Online-Shop in Coral (nur mit 12/512 GB). Das EU-Datenblatt nennt lediglich eine IP68-Zertifizierung, während in China zusätzlich IP66 und IP69 beworben werden.
  • Oppo Find X10 Pro Max: Startet in Titanium Gray und White Moon mit Hasselblad-Schriftzug. Es behält den IP66-, IP68- und IP69-Schutz.

Unter der Haube kommt gewaltige Rechenpower zum Einsatz. Das Basismodell setzt auf den MediaTek Dimensity 9500 (in China als 9600M geführt) mit 6,59-Zoll-AMOLED-LTPO-Display (120 Hz, bis zu 144 Hz in Spielen) und einer Kamera-Kombination aus 200-MP-Hauptsensor, 50-MP-Ultraweitwinkel und 200-MP-Periskop-Tele. Das Pro Max zieht mit dem Dimensity 9600 Pro (2-nm-Verfahren), 6,78-Zoll-Display und dem beeindruckenden Triple-200-MP-Setup (Hauptkamera f/1,5, Ultraweitwinkel f/2,2, 3x Tele 70 mm f/2,1) alle Register. Wer wissen möchte, wie sich das Topmodell im Vergleich zur Konkurrenz schlägt, findet in unserem Vergleich der Find X10 Flaggschiffe weitere spannende Einblicke.

Aggressive Vorbesteller-Deals federn das Preisschock-Debakel ab

Ganz so dramatisch sieht es für Schnellentschlossene zum Marktstart am 21. Oktober 2026 dann doch nicht aus, wenn man die offiziellen Launch-Aktionen im Oppo Store nutzt. Durch das Anzahlen von 49 Euro gewährt Oppo einen Sofortrabatt von 150 Euro beim Find X10 (Effektivpreis: 1.349 Euro) und 200 Euro beim Find X10 Pro Max (Effektivpreis: 1.599 Euro).

Zusätzlich legt der Hersteller ein hochwertiges Gratis-Präsent nach Wahl bei:

  • Das Hasselblad-Telekonverter-Kit für die Find X10 Serie
  • Das Tablet Oppo Pad 5 (8/128 GB) im Wert von 459 Euro
  • Die Smartwatch Oppo Watch X3 (2/32 GB) im Wert von 379 Euro

Studenten dürfen sich zusätzlich auf bis zu 15 Prozent Rabatt freuen. In meinen Augen versucht Oppo damit sehr geschickt, die astronomischen UVPs abzufedern. Ob eine Gratis-Zugabe den kleineren Akku und die gestiegenen Preise auf Dauer wettmachen kann, wird allerdings erst der Alltagstest zeigen müssen.

Google bevorzugte Quelle Schmidtis Blog Schmidtis Blog zu Deiner bevorzugten Quelle bei Google hinzufügen

Links mit einem * sind Partner-Links. Durch einen Klick darauf gelangt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalte ich eine kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Danke für eure Unterstützung!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert