Skoda Epiq kommt 2026: Warum die Tschechen aber beim Billig-Stromer kneifen

Skoda Epiq
Quelle: Skoda

Skoda erteilt dem Bau eines elektrischen Kleinstwagens unterhalb des kommenden Epiq eine klare Absage. Der Grund für diesen Kurs liegt schlicht beim Geld. Vertriebsvorstand Martin Jahn sieht aktuell keine Chance, ein solches Fahrzeug rentabel zu produzieren. Während die Konzernmutter Volkswagen mit dem ID.1 (bzw. ID Up) im nächsten Jahr das 20.000-Euro-Segment im Alleingang angreift, ziehen sich die Tschechen aus diesem Preiskampf zurück. Die Erfahrungen mit dem Trio aus Up, Citigo und Mii zeigen wohl: Beliebtheit allein füllt keine Kassen, wenn die Marge fehlt.

Stattdessen konzentriert sich Skoda voll auf den kompakten Epiq. Dieser Stromer nutzt konsequent Skaleneffekte innerhalb des VW-Konzerns und rollt als technisches Pendant zum VW ID Cross vom Band. Die Produktion übernimmt das Seat-Werk in Spanien, um die Kosten durch markenübergreifende Entwicklung niedrig zu halten. Ein Skoda-Einstiegsmodell unterhalb der 25.000-Euro-Marke steht damit vorerst nicht auf dem Plan. Wer auf eine günstige Alternative zum Verbrenner Fabia hofft, muss sich also mindestens bis zum Marktstart des Epiq im Jahr 2026 gedulden.

Die Entscheidung ist konsequent, hinterlässt aber eine Lücke im Portfolio. Viele Fans schätzten den Citigo e iV als kompakten Stadtwagen ohne unnötigen Ballast. Seat scheint im Kleinstwagen-Segment ebenfalls keine Ambitionen mehr zu zeigen. Damit überlässt der Konzern das Feld der elektrischen Einstiegsmodelle fast vollständig der Kernmarke VW. Ob Skoda mit dieser Hochpreis-Strategie langfristig Marktanteile sichert, bleibt abzuwarten. Aktuell zählt für die Marke jedoch nur die Wirtschaftlichkeit jedes produzierten Fahrzeugs.

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