WhatsApp Status Update: Eigene Kontaktlisten beenden das Privatsphäre-Chaos

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Quelle: KI-generiert mit Ideogram

WhatsApp räumt bei den Status-Meldungen endlich auf und testet in der Android-Beta 2.26.5.11 ein mächtiges Listen-Feature. Bisher mussten Nutzer vor jedem Post mühsam zwischen den drei Standard-Optionen für Kontakte hin- und herwechseln. Das neue System ermöglicht nun das Erstellen fester Zielgruppen für unterschiedliche Lebensbereiche. Ob Familie, enge Freunde oder Kollegen – jede Gruppe erhält einen eigenen Namen und ein identifizierendes Emoji. Damit landet der Urlaubs-Schnappschuss garantiert nicht mehr versehentlich in der Timeline des Chefs.

Das Erstellen der Listen funktioniert denkbar einfach über das Status-Interface. Nutzer wählen ihre Kontakte aus und verpassen der Gruppe ein passendes Symbol zur schnellen Erkennung. Die volle Kontrolle bleibt dabei jederzeit beim Anwender. Namen, Teilnehmer oder Emojis lassen sich nachträglich anpassen. Wichtig zu wissen: Änderungen greifen erst für künftige Status-Beiträge. Wer jemanden aus einer Liste entfernt, bleibt für diesen Kontakt bei bereits geteilten Inhalten weiterhin sichtbar. Erst neue Posts bleiben der Person dann verborgen.

Parallel dazu verfeinert WhatsApp die bereits bekannte Close-Friends-Funktion. Während die neuen Listen für maximale Flexibilität sorgen, dient die Favoriten-Liste als schnelle Abkürzung für die allerengsten Kontakte. WhatsApp verschickt keine Benachrichtigungen, wenn jemand einer Liste hinzugefügt oder daraus entfernt wird. Das schützt die Privatsphäre der Nutzer und verhindert unnötige Nachfragen. Aktuell befindet sich das Feature noch in der Entwicklung und steht bisher nur einem kleinen Kreis von Testern zur Verfügung. Ein breiter Rollout folgt nach Abschluss der Fehlerkorrekturen.


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