Wie viel Geld sparst du wirklich mit einer eSIM auf Reisen?

eine Person, die ein Handy mit einem eSIM-Logo darauf hochhält
Foto von Opal Pierce auf Unsplash
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Du hast endlich Urlaub und landest an deinem Reiseziel. Ganz normal greifst du zum Smartphone, aber natürlich hast du kein Netz. Du befindest dich ja nicht mehr im EU-Ausland. Genau in diesem Moment beginnt das typische Problem. Woher bekommst du jetzt möglichst schnell günstige mobile Daten, ohne direkt ein halbes Vermögen auszugeben? Mit einer eSIM kannst du in genau solchen Situationen viel Geld sparen.

Deshalb sind Roaming und lokale Prepaid-Karten unpraktisch

Kümmerst du dich nicht vorab, zahlst du drauf. Das ist eine ungeschriebene Regel bei der Reiseplanung. Früher konntest du eigentlich nur aus zwei Optionen wählen. Entweder hast du das Roaming deines heimischen Anbieters genutzt, oder du hast nach einer Plastik-SIM vor Ort gesucht.

Versteckte Gebühren beim eigenen Netzanbieter

Bestimmt hast du auch schon einmal von den Horrorgeschichten über Handyrechnungen gehört, die nach dem Urlaub plötzlich dreistellig sind. Der Übeltäter hierfür ist das teure Daten-Roaming deines heimischen Netzanbieters.

Bei Fernreisen kann das schnell einen großen Teil deiner Reisekasse verschlingen. Mittlerweile kannst du zwar oft auch spezielle Auslandstarife buchen, doch bei genauerem Hinschauen wird schnell klar, auch diese sind nicht immer günstig. Zudem ist das Datenvolumen in der Regel stark beschränkt.

Deshalb endet der SIM-Kauf am Flughafen oft teuer

Als zweite Alternative kannst du dir natürlich auch direkt am Flughafen eine SIM-Karte in der Ankunftshalle kaufen. Die Preise der Touristen-SIMs sind aber oft weitaus höher als die von herkömmlichen Tarifen. Die Verkäufer wissen genau, dass du nach deinem langen Flug nicht anfangen wirst, online Preise zu vergleichen.

eSIMs sind die budgetfreundlichere Wahl

Es gibt mit der eSIM eine Technologie, die das Reisen in den letzten Jahren massiv verändert hat. Die Lösung steckt bereits als fester Chip in fast jedem modernen Smartphone. Du musst nur wissen, wie du sie selbst nutzt.

Du zahlst nur das, was du auch verbrauchst

Bei digitalen Angeboten herrscht ein extremer Preiskampf. Nicht nur national, sondern weltweit konkurrieren Anbieter um Kunden. Das wirkt sich enorm auf die Preise aus. Du kannst deshalb einfach genau das Paket auswählen, das am besten zu deinem Reiseverhalten passt.

Benötigst du nur drei Gigabyte für fünf Tage? Oder brauchst du eher unlimitiertes Datenvolumen für einen Monat? Beides geht ganz unkompliziert. Es gibt keine versteckten Anschlussgebühren und auch keine Kosten für die Plastikkarte selbst, da diese nicht mehr benötigt wird. Entsprechend hast du auch keine Versandkosten.

Ohne Aufwand bist du sofort online

Das Wechseln der SIM-Karte ist immer aufwändig. Du benötigst eine Büroklammer zum Öffnen des SIM-Schachts und musst die neue SIM einlegen und die heimische SIM herausnehmen. Dann musst du deinen gesamten Urlaub lang aufpassen, dass du deine normale Karte nicht verlierst.

Mit der eSIM scannst du hingegen einfach einen QR-Code. Fertig, schon bist du online. Das spart nicht nur Nerven, sondern auch echtes Geld. Das eSIM-Profil kannst du schon bequem zu Hause auf der Couch kaufen und installieren. Sobald der Flieger landet, aktivierst du sie und bist online.

So funktioniert die eSIM auf deiner nächsten Fernreise über den Atlantik

Gerade wenn es nach Nordamerika geht, schnellen die Roaming-Kosten bei deutschen Anbietern traditionell durch die Decke. Bei einem Trip durch die Staaten ist eine stabile Internetverbindung aber fast schon absolute Pflicht.

Du brauchst Google Maps für die Navigation. Du musst vielleicht ein Uber rufen, oder schnell online die Bewertungen der Restaurants der Gegend checken. Ohne Daten bist du eigentlich ganz schön aufgeschmissen.

Lokale Karten von AT&T oder T-Mobile kosten im Prepaid-Bereich zwar nicht die Welt, aber du musst sie dir erst in einem Laden besorgen und aktivieren lassen. Wenn du aber mit einer eSIM Amerika bereist, landest du direkt mit vollem Empfang.

Hierauf solltest du bei der Wahl deines eSIM-Anbieters unbedingt achten

Der Markt ist mittlerweile völlig unübersichtlich. Überall ploppen neue Apps auf, die dir das beste Netz zum günstigsten Preis versprechen. Daher ist ein Vergleich immer empfehlenswert. Nur so kannst du sicherstellen, wirklich den besten Deal zu erhalten.

Laufzeit und Datenvolumen richtig einschätzen

Lass dich nicht von riesigen Gigabyte-Zahlen blenden. Überlege realistisch, was du wirklich verbrauchst. Ein Paket mit 20 Gigabyte für eine Woche könnte beispielsweise pure Geldverschwendung sein, wenn du meist ohnehin im Hotel das WLAN nutzt.

Achte auch auf die genaue Laufzeit. Sollte dein Flug erst am späten Abend gehen, aktiviere den Tarif erst nach der Landung. Manche Apps zählen nämlich nach Kalendertagen, nicht nach 24-Stunden-Zyklen. Dadurch verlierst du nicht direkt einen kompletten Tag für ein paar Stunden Nutzung des Tarifs.

Geheimtipp: Vorsicht vor Angeboten ohne Hotspot-Funktion

Wusstest du, dass einige Tarife die Hotspot-Funktion komplett blockieren? Du kannst die Daten dann wirklich nur auf dem Handy nutzen. Wenn du zwingend deinen Laptop verbinden musst, bleibt dir dann nichts anderes übrig, als noch einen zweiten Tarif zu kaufen. Lies also unbedingt vorher immer das Kleingedruckte, um dir eine Menge Frust zu ersparen.

Fazit: Schone deine Reisekasse mit einer eSIM

Die Zeiten des teuren Roamings und der Plastik-SIM-Karten sind vorbei. Diese sind nicht nur unnötig teuer, sondern auch sehr unpraktisch. Dabei zahlst du nicht nur mit wichtigem Geld aus deiner Reisekasse, sondern auch mit wertvoller Urlaubszeit. Eine eSIM buchst du hingegen schon von zuhause aus, um zu sparen und sofort im Urlaubsland online zu sein.

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