Xiaomi 18-Serie: Massive Kamera‑Aufrüstung und spürbare Preissteigerungen bestätigt

Die Xiaomi 18‑Generation zeichnet sich als aggressiver Technologiesprung ab: Zwei 200‑MP‑Sensoren in jedem Modell, ein erstmals 200‑MP‑1‑Zoll‑Sensor im Ultra und ein klarer Preissprung von rund zehn Prozent. Für Nutzer bedeutet das: Xiaomi verschiebt die Kamera‑Leistung in eine neue Liga – aber nicht mehr im bisherigen Preisrahmen. Besonders spannend ist, dass Xiaomi damit direkt gegen das Vivo X300 Ultra und Oppo Find X9 Ultra zielt, die den 200‑MP‑Trend bereits gesetzt haben.
Xiaomi 18, 18 Pro und 18 Pro Max: Die wichtigsten technischen Eckpunkte
Die Leaks von Kartikey Singh und Digital Chat Station sind in der Xiaomi‑Szene traditionell glaubwürdig, auch wenn frühe Kamera‑Specs erfahrungsgemäß variieren. Die Richtung ist jedoch eindeutig: Xiaomi setzt voll auf hochauflösende Multi‑Sensor‑Setups und LOFIC‑Technologie als Differenzierungsmerkmal.
- Xiaomi 18 Basismodell — 200‑MP‑Hauptkamera, 200‑MP‑Periskop‑Tele, 50‑MP‑Ultraweitwinkel; ungewöhnlich stark für ein Einstiegsmodell.
- Xiaomi 18 Pro — 6,4‑Zoll‑Display, LOFIC‑Upgrade, 2‑nm‑Snapdragon, größeres Akku‑Modul, 100‑W‑Fast‑Charging, Wireless Charging, voll wasserdichtes Gehäuse.
- Xiaomi 18 Pro Max — LOFIC 3.0, nochmals verbesserte Dynamik und Low‑Light‑Performance.
- Xiaomi 18 Ultra — Entwicklung pausiert, aber nicht eingestellt; erster 200‑MP‑1‑Zoll‑Sensor der Branche weiterhin in Arbeit.
Historisch betrachtet wäre ein 200‑MP‑1‑Zoll‑Sensor ein gewagter Schritt: Bisherige 1‑Zoll‑Module (Sony IMX989, OmniVision OV50K) lagen bei 50 MP. Xiaomi würde die Auflösung vervierfachen – mit potenziell enormem Cropping‑Spielraum, aber auch hohen Anforderungen an Optik und ISP‑Leistung.
Preisentwicklung: Xiaomi verabschiedet sich vom „Preisbrecher“-Image
Die erwarteten +10 % Preisaufschlag sind realistisch, da Sensor‑Kosten, Optik‑Module und 2‑nm‑Chipsätze 2026 deutlich teurer geworden sind. In China könnte das Xiaomi 18 Pro preislich auf das Niveau des bisherigen 17 Pro Max rutschen, während das 18 Pro Max in Richtung des 17 Ultra wandert. Für Europa bedeutet das: Die Lücke zu Geräten wie dem Vivo X300 Ultra (bis zu 2.000 €) dürfte 2027 verschwinden.
Xiaomi setzt klar auf Sensor‑Brutalität statt konservativer Evolution. Der 200‑MP‑1‑Zoll‑Ansatz ist technisch faszinierend, aber extrem riskant: Optik, Wärme und ISP‑Last müssen perfekt harmonieren. Wenn Xiaomi das sauber löst, verschiebt sich die Benchmark für mobile Fotografie – wenn nicht, bleibt es ein teures Marketing‑Experiment.
Quelle: Notebookcheck
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Toll! 3x 800 MP Kameras, noch bessere Kameras und Kameras, die Kameras unterstützen. Was bleibt ist Xiaomis grauenhafte UI und ein Software Support, der den Namen nicht verdient. Natürlich macht man große Versprechen von X Jahren, aber die Taktik ist bekannt: Man bringt seine Telefone schon mit einer veralteten Android Version auf den Markt und spart somit ein Jahr. Danach darf der Kunde, wie ein Osterhase suchen, ob Xiaomi in Land XY schon die aktuelle Version gebracht hat. Oder für die Buildnummer…oder…oder…oder. Alle drei bis 6 Monate kommt mal ein Safety Patch. Vielleicht sogar für Europa, für die eigene Build Number etc. Wer für so einen Support 2000 Euro zahlt und daneben noch Bloatware aus Xiaomis kaputten UI’s entfernt, ist nicht ganz sauber.
Aber hey, dafür gibt’s tolle Kameras, mit der ich Blumen fotografieren kann, die drei Sträucher hinterm Haus, die Allerweltsfreundin auf Malle und den geleasten VW. Das ist schließlich das Wichtigste.
Xiaomi hat jetzt 3 Mal in Folge im Basismodell die nahezu gleiche Hardware präsentiert, ich wäre enttäuscht gewesen, wenn da nicht was neues gekommen wäre.