Android 17 setzt den Weichzeichner an: Google bringt mehr Transparenz in die System-UI

Google verpasst der kommenden Android-Version einen neuen visuellen Anstrich. Interne System-Flags und erste Bilder bestätigen einen klaren Fokus auf Transparenz-Effekte. Ihr werdet das im Alltag vor allem bei der Lautstärkeregelung bemerken. Der Balken verliert seinen massiven Hintergrund und lässt künftig den Homescreen oder laufende Apps leicht unscharf durchschimmern. Auch das Power-Menü erhält diesen halbtransparenten Look. Google integriert dabei weiterhin das bekannte Dynamic Color Theme für die farbliche Abstimmung der Flächen.
Dieser Schritt markiert eine logische Weiterentwicklung des Designs aus Android 16 QPR1. Google führte dort bereits leichte Unschärfen in den Schnelleinstellungen und bei den Benachrichtigungen ein. Die Designer wollen damit mehr visuelle Tiefe erzeugen. Der Nutzer soll den Kontext im Hintergrund nicht komplett aus den Augen verlieren. Der Effekt fällt im direkten Vergleich zu Apples Liquid Glass unter iOS jedoch deutlich dezenter aus. Es handelt sich insgesamt eher um eine Evolution des Material 3 Expressive Stils und nicht um einen kompletten visuellen Neustart wie im letzten Jahr.
Die große Unbekannte bleibt die Umsetzung für Drittanbieter-Apps. Bislang beschränkt sich dieser Blur-Effekt rein auf die Systemoberfläche des Betriebssystems. Die aktuellen Design-Richtlinien für App-Entwickler schweigen sich zu einer generellen Implementierung noch aus. Google könnte diesen Look also vorerst exklusiv für das OS reservieren. Wir rechnen hier insgesamt eher mit einem kosmetischen Update als mit einer funktionalen Revolution der Benutzeroberfläche.
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