Android Auto 16.1: Google streicht die Wellenlinie und repariert die Lenkradsteuerung

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Wer in den letzten Tagen vergeblich auf die Tasten am Lenkrad hämmerte, um einen Song zu überspringen, ist nicht allein. Google rollt derzeit Android Auto 16.1 aus und korrigiert damit einen kritischen Fehler des direkten Vorgängers. Das Update folgt extrem kurz auf die Version 16 und verfolgt primär ein Ziel. Die Hardware-Steuerung in diversen Fahrzeugen soll endlich wieder zuverlässig funktionieren.

Der eigentliche Übeltäter war rein kosmetischer Natur und zeigt, wie fragil Software manchmal sein kann. Google wollte das Design der Oberfläche modernisieren und führte mit dem letzten Update eine verspielte Wellenlinie als Fortschrittsbalken ein. Diese Optik kennen Nutzer bereits von aktuellen Pixel-Smartphones. In Musik-Anwendungen wie Spotify oder YouTube Music ersetzte die Welle den klassischen geraden Strich. Doch die Software vertrug sich offenbar nicht mit der Hardware-Schnittstelle vieler Autos. Kaum war das neue Designelement aktiv, verweigerten die Medientasten am Lenkrad bei zahlreichen Fahrern den Dienst.

Die Lösung in der neuen Version 16.1 fällt pragmatisch aus. Die Entwickler werfen das neue Designmerkmal kurzerhand wieder aus dem Programmcode. Der Fortschrittsbalken erscheint nun wieder als flacher, gerader Strich. Das sieht zwar weniger dynamisch aus, dafür klappt die Bedienung während der Fahrt wieder reibungslos. Es ist ein klassischer Fall von Funktion vor Form. Offenbar hat Google den direkten Zusammenhang zwischen dem grafischen Element und dem Bug erkannt und sofort die Reißleine gezogen.

Betroffene Autofahrer haben jetzt klare Handlungsoptionen. Der sicherste Weg führt über das offizielle Update im Google Play Store, das nach und nach bei allen Nutzern eintrudeln sollte. Wer ungeduldig ist und nicht länger auf dem Touchscreen herumtippen will, kann sich die APK-Datei von vertrauenswürdigen Quellen laden und manuell installieren. Das geschieht wie immer auf eigene Gefahr. Alternativ hilft bis zum Eintreffen des Updates auch ein Downgrade auf eine Version vor Nummer 16. Hauptsache, der Blick bleibt wieder auf der Straße und die Hände am Steuer.


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