Apple iPhone Fold setzt beim Scharnier angeblich auf flüssiges Metall

Apple iPhone Fold Render
Quelle: Front Page Tech

Apple möchte bei seinem ersten faltbaren Smartphone offenbar keine Experimente eingehen. Der Fokus liegt laut aktuellen Insiderberichten auf einer extremen Langlebigkeit des Klappmechanismus. Um die typische Falz im Display zu vermeiden, nutzt das Unternehmen wohl ein Scharnier aus einer speziellen amorphen Legierung. Dieses Material bezeichnen Experten oft als flüssiges Metall. Es bietet eine enorme Festigkeit und verformt sich selbst nach tausenden Faltvorgängen nicht dauerhaft.

Der Leaker yeux112 bestätigt damit ältere Vermutungen über die Materialwahl. Apple hält bereits seit über fünfzehn Jahren Exklusivrechte an der Technologie von Liquidmetal Technologies. Bisher kam das Metall jedoch nur bei winzigen Bauteilen wie dem SIM-Werkzeug zum Einsatz. Für ein komplexes Scharnier scheint die Legierung nun endlich marktreif zu sein. Die ungeordnete atomare Struktur sorgt dafür, dass das Bauteil leicht bleibt und dennoch massive mechanische Belastungen wegsteckt.

Auch beim Gehäuse plant Cupertino offenbar ein Upgrade. Eine neue Mischung aus Titan soll herkömmliche Rahmen aus Aluminium oder Edelstahl ablösen. Apple strebt hierbei eine höhere Stabilität bei gleichzeitig reduziertem Gesamtgewicht an. Das wäre ein logischer Schritt, da faltbare Geräte konstruktionsbedingt schwerer ausfallen. Durch Optimierungen am Fertigungsprozess will Apple die Gewichtsverteilung rund um das Scharnier perfektionieren.

Obwohl einige Quellen noch über günstigere Aluminium-Varianten spekulieren, passt Titan besser zur Premium-Strategie der Pro-Modelle. Apple sammelte in den letzten Jahren bereits reichlich Erfahrung mit diesem Werkstoff. Die Markteinführung des iPhone Fold wird für Ende 2026 oder Anfang 2027 erwartet. Bis zum Start der Massenproduktion könnte Apple die Zusammensetzung der Legierungen allerdings noch verändern. Wir bleiben für euch an den Gerüchten dran.

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