BMW iX3: Die „Neue Klasse“ startet mit massiver Rechenpower

BMW iX3
Quelle: BMW

BMW krempelt seine Hardware-Strategie radikal um. Mit dem Marktstart des neuen iX3 im März 2026 führt der Münchner Autobauer eine Zonen-Architektur ein, die auf vier zentralen Hochleistungsrechnern basiert. Diese „Superbrains“ verfügen über die zwanzigfache Rechenleistung der bisherigen Generation und steuern das gesamte Fahrzeug digital. Ein unmittelbarer Vorteil dieser Verschlankung: BMW spart durch den zonalen Aufbau rund 600 Meter Kabel und reduziert das Gewicht des Kabelbaums um 30 Prozent. Die technologische Basis ist dabei so skalierbar ausgelegt, dass sie in den kommenden zwei Jahren in rund 40 neuen oder überarbeiteten Modellen zum Einsatz kommen soll.

Die neue Performance im Cockpit ermöglicht erstmals die Integration von Alexa+. Im Gegensatz zu klassischen Sprachassistenten verarbeitet das KI-Modell von Amazon komplexe, mehrstufige Anfragen in einem natürlichen Dialog. Wer auf dem Weg zum Skifahren nach Sonnencreme fragt, erhält direkt Vorschläge für Drogerien entlang der Route und kann via Open Table direkt einen Tisch im Restaurant reservieren. Die Nachfrage gibt BMW recht: Seit der Vorstellung im Herbst 2025 entfällt in Europa jede dritte Bestellung eines vollelektrischen BMW auf den neuen iX3 – und das, obwohl viele Kunden das Fahrzeug vor dem Kauf noch gar nicht Probe fahren konnten.

Trotz des Fokus auf Elektroantriebe hält BMW an der Technologieoffenheit fest. Die Architektur der Neuen Klasse erlaubt es, Infotainment und Bordnetz unabhängig vom Motor zu realisieren. So plant BMW für 2026 auch die nächste Generation des X5, die flexibel mit bis zu fünf Antriebsarten produziert werden kann. Überraschend bleibt dabei die Ankündigung einer Wasserstoff-Variante des X5 für das Jahr 2028. In Kooperation mit Toyota entwickelt BMW hierfür ein eigenes Brennstoffzellensystem. Da die Infrastruktur in Europa noch lückenhaft ist, zielt dieses Angebot primär auf Märkte wie Japan, Korea und Kalifornien ab.


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Ein Kommentar

  1. Wenn BMW dann mal noch wirklich „schöne“ und „alltaugstaugliche“ Auto´s bauen würden, dann wäre das ja mal auch mal ein erwähnenswerter ein Fortschritt.
    Bei dem Front-Design der aktuellen und geplanten Modelle … alle scheinbar auf Amphetamin und Ego-Trip … bekommt man ja Augenkrebs.
    Sorry an die Designer … seid ihr mit dem Design fertig geworden oder wurden da (versehentlich) Alpha-Entwürfe vom Azubi 7. Lehrtag in die Produktion gegeben …?

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