BMW setzt Maßstäbe: Mit der Neuen Klasse zur europäischen Nummer eins im Elektroauto-Markt

BMW iX3
Quelle: BMW

Während viele deutsche Autobauer ihre Strategien nachjustieren müssen, verfolgt BMW einen klaren, langfristigen Plan. Der Münchner Hersteller setzt seit Jahren konsequent auf einen schrittweisen Übergang zur Elektromobilität – ohne überhastete Kurswechsel. Mit der „Neuen Klasse“ zeigt BMW nun, wie ernsthaft und durchdacht dieser Wandel vorangetrieben wird.

Das erste Modell auf der neuen Plattform ist der vollelektrische iX3, der mit bis zu 800 Kilometern Reichweite neue Standards setzen soll. Auf der IAA in München wurde die Architektur erstmals vorgestellt. Entwicklungschef Joachim Post betonte, dass die milliardenschweren Investitionen der vergangenen Jahre die Basis für eine Technologieoffensive bilden. Fünf Jahre Arbeit und über zehn Milliarden Euro flossen in das Projekt, das BMW nun als entscheidenden Schritt in Richtung Zukunft betrachtet.

Post beschreibt die Geschwindigkeit der Entwicklung als „mehr als China-Speed“. China hatte früh mit günstigeren Elektroantrieben gepunktet und etablierten Herstellern durch Digitalisierung und effiziente Fertigung Druck gemacht. BMW sieht sich mit der Neuen Klasse nun jedoch als Taktgeber: Batterietechnik, Antrieb, Softwarearchitektur und das neue Panoramic iDrive seien so konzipiert, dass sie über die gesamte Modellpalette hinweg ausgerollt werden können.

Besonders betont BMW die Vorteile der Software-Integration. Vier zentrale Rechner im Fahrzeug sollen es ermöglichen, künftige Innovationen per Update flexibel nachzurüsten. Das Prinzip des „softwaredefinierten Autos“ schafft eine Basis, die nicht nur für einzelne Modelle, sondern für bis zu 40 geplante Fahrzeuge und Modellüberarbeitungen in den kommenden zwei Jahren genutzt werden soll.

Für die Fahrer bringt die Technik konkrete Verbesserungen: Projektionen in der Windschutzscheibe liefern wichtige Informationen direkt ins Sichtfeld, ohne den Blick von der Straße zu lenken. Zudem erlaubt das System auf Autobahnen bis 130 km/h ein sicheres Fahren mit Händen vom Lenkrad – eine Premiere, für die BMW als erster Hersteller in Europa eine Zulassung erhalten hat.

Der iX3 gilt innerhalb des Konzerns als Schlüsselmodell, um den Markt für Premium-Elektroautos nachhaltig zu erobern. Bis 2030 will BMW rund die Hälfte seiner Verkäufe mit elektrischen Fahrzeugen erzielen. Im nächsten Jahr startet außerdem der erste elektrische 3er, der gegen die neue Mercedes C-Klasse antritt. Die Weichen für ein spannendes Duell um die Spitzenposition auf dem europäischen Markt sind gestellt.


Links mit einem * sind Partner-Links. Durch einen Klick darauf gelangt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalte ich eine kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Danke für eure Unterstützung!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert