Cupra Born 2026: Update bringt Android-Basis und MEB-Plus-Plattform

Cupra Born 2026
Quelle: CUPRA SEAT Deutschland GmbH 2026

Cupra schickt den Born mit der weiterentwickelten MEB-Plus-Basis als erster Konzernmarke ins Rennen. Das auffälligste technische Merkmal ist das neue Infotainmentsystem auf Android-Automotive-Basis. Der Hersteller verzichtet zwar auf Google-Dienste, öffnet das System aber für eine eigene Auswahl an Apps. Damit reagiert die Marke direkt auf die bisherige Kritik an der Software-Performance der ersten Elektro-Generation. Das Cockpit erhält zudem ein deutlich größeres Display hinter dem Lenkrad. Am Steuer fallen die Touch-Flächen weg, da Cupra wieder auf klassische Tasten setzt.

Die Optik passt sich der aktuellen Designsprache mit der markanten Lichtsignatur an. Unter der Haube bietet Cupra zum Start drei Leistungsstufen an. Das Spektrum reicht von 140 kW bis hin zur VZ-Topversion mit 240 kW. Letztere greift auf eine 79-kWh-Batterie zu. Eine spätere Einstiegsvariante mit 125 kW und kleinerem 50-kWh-Akku ergänzt das Portfolio zu einem späteren Zeitpunkt. Neu an Bord ist die V2L-Funktion, mit der das Auto externe Elektrogeräte mit Strom versorgt. Eine Anhängerkupplung für Fahrradträger und beleuchtete Türgriffe runden die funktionale Ausstattung ab.

In Sachen Fahrdynamik führt Cupra den One-Pedal-Drive ein. Das ermöglicht das Beschleunigen und Bremsen fast ausschließlich über das Gaspedal. Die Sicherheitssysteme erhalten ebenfalls ein Upgrade. Der Travel Assist nutzt nun Cloud-Daten für die Längsregelung, während ein neuer Kreuzungs-Assistent das Unfallrisiko minimiert. Diese technischen Neuerungen dienen als Blaupause für kommende Modelle wie den VW ID.3 oder den Skoda Elroq. Die Produktion läuft im zweiten Quartal 2026 an. Die ersten Auslieferungen plant Cupra für den Sommer.

Preise nennt die Marke aktuell noch nicht. Der Innenraum wirkt durch optimierte Materialien nochmals hochwertiger. Auch die Software-Logik profitiert massiv von der neuen Android-Struktur. Die Navigation und die App-Integration versprechen eine deutlich flüssigere Bedienung im Alltag. Cupra beweist mit diesem Update, dass sie Kundenwünsche ernst nehmen. Der Verzicht auf die ungeliebten Touch-Slider am Lenkrad ist ein klares Statement für bessere Ergonomie.

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