Google Pixel 10a im Test-Überblick: Was das Upgrade bringt – und wann der Kauf sich wirklich lohnt

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Quelle: Google

Beim Display fängt man an, wenn man den Unterschied zum Vorgänger verstehen will. Das Pixel 10a erreicht 3.000 cd/m² Spitzenhelligkeit, das Pixel 9a kam auf 2.700 cd/m². Bei direkter Sonneneinstrahlung macht das einen echten Unterschied – kein Marketing-Versprechen, sondern Physik. Gleichzeitig verbaut Google erstmals Gorilla Glass 7i statt des bisher genutzten Gorilla Glass 3. Das ist ein überfälliges Update, das die Alltagsrobustheit des Geräts spürbar verbessert.

Google präsentierte das Pixel 10a am 18. Februar. Der Startpreis liegt unverändert bei 549 Euro für 128 GB und 649 Euro für 256 GB. Trade-in-Aktionen zum Launch können den Einstiegspreis weiter drücken.

Unter der Haube steckt der Tensor G4, dazu 8 GB RAM und ein 6,3-Zoll-OLED-Panel. Das kennt man bereits vom 9a. Neu sind die Farben: Neben Obsidian stehen Fog, Lavender und Berry zur Wahl. Die Kamera-Optik ist leicht flacher ins Gehäuse integriert – optisch ein kleiner Gewinn.

Die Kamerahardware selbst verändert Google nicht. 48 MP Hauptkamera, 13 MP Ultraweitwinkel, 13 MP Frontkamera – identisch zum Vorgänger. Den Unterschied macht die Software. Der Kamera-Coach gibt Hinweise zur Bildoptimierung in Echtzeit, Auto Best Take wählt aus mehreren Gruppenaufnahmen automatisch die jeweils besten Gesichter aus und fügt sie zu einem optimierten Bild zusammen. Google setzt 2026 klar auf Gemini-Integration statt auf neue Sensoren. Ob das reicht, hängt davon ab, wie viel man der KI abnimmt.

Der Akku bleibt bei 5.100 mAh. Google nennt über 30 Stunden Laufzeit, im Energiesparmodus bis zu 120 Stunden. Das Schnellladen soll jetzt bis zu 45 Watt leisten – ein Wert, den Google für das 9a nicht explizit kommuniziert hatte. Bluetooth 6 statt 5.3 ist ein weiteres kleines Update. Das Gewicht sinkt von 186 auf 182 Gramm. IP68 und Aluminiumrahmen bleiben erhalten.

Wer auf den Preis schaut, sollte die Geschichte kennen. Das Pixel 9a startete ebenfalls bei 549 Euro. Drei Monate später, im Juni 2025, lag der Durchschnittspreis auf idealo.de bei etwa 440 Euro – ein Rückgang von 20 Prozent. Im Oktober, rund um den Launch des Pixel 10, fiel er erstmals unter 400 Euro, also 27 Prozent unter dem ursprünglichen Preis. Das Pixel 8a zeigte dasselbe Muster: minus 22 Prozent nach drei Monaten, bis November sogar über 30 Prozent unter UVP. Auf Basis dieser Daten ist ab Mai 2026 ein Pixel-10a-Preis zwischen 430 und 440 Euro realistisch.

Wer bereits ein Pixel 9a besitzt, braucht das 10a nicht. Die Verbesserungen sind real, aber keiner davon rechtfertigt einen Neukauf. Wer von einem älteren Gerät umsteigt oder neu in die Google-Mittelklasse einsteigt, bekommt mit dem 10a eines der stärksten Angebote unter 600 Euro im Frühjahr 2026. Wer zusätzlich ein paar Monate wartet, kauft wahrscheinlich 20 Prozent günstiger – mit identischer Hardware.


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