Google verschärft Android-Diebstahlschutz: Weniger Fehlversuche, Sperre bei App-Terror

Google zieht die Daumenschrauben für Smartphone-Diebe ab sofort deutlich an. Ein Update für den Android-Diebstahlschutz reduziert die Anzahl der erlaubten Fehlversuche bei PIN, Muster oder Passwort drastisch. Statt bisher 36 Versuchen innerhalb von 15 Minuten haben Angreifer auf Pixel-Geräten jetzt nur noch sieben Chancen, bevor das System dichtmacht. Eine clevere Neuerung verhindert dabei Frust im Alltag. Wiederholt ihr versehentlich dieselbe falsche Eingabe direkt hintereinander, zählt Android das nicht mehr als neuen Fehlversuch. Das schont die Nerven, wenn man sich bloß vertippt hat oder das Kind am Handy spielt.
Die Überwachung greift künftig tiefer ins System ein. Android 16 sperrt den Bildschirm jetzt automatisch, wenn innerhalb von Apps oder den Systemeinstellungen mehrfach die Authentifizierung scheitert. Das zielt direkt auf Kriminelle ab, die versuchen, Banking-Apps zu knacken oder Sicherheitseinstellungen zu ändern. Ein neuer „Identity Check“ fordert zudem zwingend biometrische Daten für sensible Aktionen an, sobald ihr euch außerhalb vertrauter Orte befindet. Das gilt für den Passwortmanager ebenso wie für Drittanbieter-Apps.
Auch die Fernsperre über android.com/lock bekommt ein Upgrade. Ihr könnt dort optional eine Sicherheitsfrage hinterlegen. Damit stellt ihr sicher, dass wirklich nur ihr selbst und kein Unbefugter das Gerät aus der Ferne lahmlegt. Die Funktionen „Theft Detection Lock“ und „Remote Lock“ aktiviert Google bei neuen Geräten in Brasilien sogar standardmäßig ab Werk. Die KI erkennt dabei typische „Snatch-and-Run“-Bewegungen und sperrt das Display sofort, wenn das Handy entrissen wird.
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