Honor Magic 9 Pro: Warum das nächste Kamera-Flaggschiff neue Maßstäbe setzen soll

Manchmal kündigen sich neue Smartphone‑Generationen an, und man spürt sofort, dass da mehr dahintersteckt als ein kosmetisches Update. Beim kommenden Honor Magic 9 Pro deutet vieles genau darauf hin. Nicht wegen eines einzelnen Leaks, sondern wegen einer ganzen Reihe technischer Hinweise, die zusammen ein ziemlich spannendes Bild ergeben.
Honor hat sich 2025 mit absurd starken Akkulaufzeiten schon selbst übertroffen. Jetzt scheint die Kamera dran zu sein. Die Entwicklung der Magic 9‑Reihe läuft längst, und intern testet Honor offenbar einen Sensor, der in dieser Form noch in keinem Seriengerät steckt: OmniVisions OVB0D. Ein 200‑Megapixel‑Modul, großflächig, 1,1 Zoll – und vor allem eine echte Alternative zu Sonys dominierenden High‑End‑Linsen. Das allein wäre schon bemerkenswert.
Interessant wird es aber bei der Technik dahinter. Der OVB0D arbeitet mit DCG+ und LOFIC, zwei Verfahren, die Lichtinformationen doppelt erfassen: einmal mit hoher Verstärkung für dunkle Bereiche, einmal mit niedriger für helle. Beide Signale landen anschließend in einem einzigen Bild, ohne das übliche Stapeln mehrerer Frames. Das klingt nach einem Detail, ist aber ein massiver Vorteil für Dynamik und saubere Übergänge. OmniVision spricht von bis zu 108 dB – ein Wert, der in der Smartphone‑Welt eher selten auftaucht.
Dass Honor genau diesen Sensor testet, passt zur bisherigen Strategie. Die Magic 8‑Serie hat gezeigt, dass die Marke bereit ist, neue Hardware schnell in echte Produkte zu bringen. Und auch wenn Honor offiziell noch schweigt – verständlich, sie jonglieren gerade mehrere Modelle parallel, darunter das Magic 8 Pro Air und das RSR-Modell –, wirkt der Zeitplan realistisch. Ein Ultra‑Modell steht ebenfalls im Raum, aber das dürfte erst später auftauchen.
Natürlich bleibt ein Restrisiko. Neue Sensoren sind immer eine Wette: Software‑Optimierung, thermische Grenzen, die Frage, wie gut Android‑Algorithmen mit der Hardware harmonieren. Aber wenn man sich die Bildqualität des Magic 8 Pro anschaut, dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass Honor den Sprung sauber hinbekommt. Und dass die 200‑MP‑Klasse 2026 ein neues Referenzgerät bekommt.
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