Huawei Band 11 und Band 11 Pro vorgestellt: Fast identisch auf den ersten Blick – der Teufel steckt im Detail

Huawei Band 11 Pro Leak
Quelle: Huawei

Auf den ersten Blick sehen beide Bänder aus wie Zwillinge. Gleiches Display, gleiches Gehäuse, gleiche Sensoren, fast das gleiche Gewicht. Wer die Datenblätter nicht genau liest, fragt sich, warum die Pro-Version fast doppelt so teuer ist. Die Antwort steckt in zwei Punkten, die Huawei in der Kommunikation eher klein hält.

Beginnen wir mit dem, was beide Modelle gemein haben. Das Display misst 1,62 Zoll, läuft auf AMOLED, kommt auf 286 mal 482 Pixel bei 347 PPI und reagiert auf Touch und den seitlichen Knopf. Das Gehäuse ist 8,99 mm dünn. Beide Varianten tragen einen 9-Achsen-IMU-Sensor, optischen Herzratensensor, Umgebungslichtsensor und laufen via Bluetooth 6.0 mit BLE. Kompatibel sind beide mit Android 9 und iOS 13 aufwärts. Der Akku fasst 300 mAh, hält 14 Tage im Sparbetrieb, acht Tage bei normaler Nutzung und drei Tage mit Always-On-Display.

Jetzt zu den Unterschieden, die den Preissprung von umgerechnet knapp 35 Euro auf knapp 65 Euro erklären. Erstens die Helligkeit: Das Standard-Modell schafft 1500 nits, der Pro-Ableger kommt auf 2000 nits. Im Alltag macht das draußen bei Sonnenlicht einen spürbaren Unterschied. Zweitens, und das ist der eigentliche Hauptunterschied: Das Band 11 Pro hat autonomes GNSS. Wer damit laufen oder Rad fahren geht, braucht kein Smartphone in der Tasche, um Route, Distanz und Tempo korrekt aufzuzeichnen. Das Standard-Band 11 benötigt das gekoppelte Telefon dafür. Wer viel draußen trainiert und das Handy nicht mitschleppen will, hat damit die Kaufentscheidung praktisch schon getroffen.

Beim Gehäuse bietet Huawei dem günstigeren Modell zwei Optionen: Aluminium oder Polymer. Die Polymer-Version wiegt 16 Gramm, die Alu-Version 17 Gramm. Der Pro kommt ausschließlich in Aluminium und bringt 18 Gramm auf die Waage. Der Größenunterschied ist minimal, 42,6 mm beim Standard gegenüber 43,5 mm beim Pro. Beide Varianten tragen ein Fluoroelastomer-Armband und sind nach 5 ATM wassergeschützt, also tauglich fürs Schwimmbad.

Farblich geht das Standard-Modell mit Beige, Grün, Weiß und Schwarz ins Rennen, dazu Schwarz und Lila in Polymer. Der Pro beschränkt sich auf Grün, Blau und Schwarz. Beim Pro gibt es neben Fluoroelastomer auch ein zweifarbiges Nylon-Webarmband als Option.

In Europa sind beide Modelle bisher nicht offiziell gelistet.

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