Kia EV2: Der neue Elektro-Zwerg lässt die Konkurrenz im Frost stehen

Kias kleinster Stromer zeigt der etablierten Konkurrenz im norwegischen Tiefkühlschrank die Rücklichter. Beim härtesten Wintertest der Welt, dem El Prix 2026, lieferte der EV2-Prototyp bei Temperaturen von bis zu -31 Grad eine beeindruckende Vorstellung ab. Während Luxus-Modelle anderer Hersteller massive Reichweitenverluste von über 40 Prozent hinnehmen mussten, blieb der kleine Kia mit einer Distanz von 310 Kilometern nur knapp 25 Prozent unter seinem WLTP-Zielwert. Damit deklassierte der Testwagen im GT-Line-Trimm faktisch das gesamte Feld der offiziellen Teilnehmer, auch wenn er als Prototyp noch außerhalb der offiziellen Wertung lief.
Besonders beim Laden trotzt die Technik der Kälte. Trotz extremem Frost füllte der EV2 seinen 61 kWh großen Akku in 36 Minuten von 10 auf 80 Prozent auf. Das sind gerade einmal sechs Minuten mehr als der offizielle Referenzwert für optimale Bedingungen – ein Spitzenwert für die genutzte 400-Volt-Architektur. Das kompakte SUV misst nur etwas über vier Meter und zielt direkt auf den VW ID.3. Kia kombiniert hier erstmals in dieser Klasse 11 kW und 22 kW AC-Laden ab Werk, was die Flexibilität an öffentlichen Säulen massiv erhöht.
Der Einstieg in Kias Elektrowelt soll rund 30.000 Euro kosten. Die Produktion der Basisversion mit 42,2-kWh-Batterie läuft bereits im slowakischen Werk Žilina. Ab Juni 2026 folgen dann die Langstrecken-Variante und die sportliche GT-Line. Im Innenraum setzt Kia auf ein Triple-Screen-Setup und nachhaltige Materialien aus recycelten Fischernetzen. Wer ein bezahlbares Elektroauto sucht, das auch bei Minusgraden nicht sofort einknickt, sollte den Marktstart im Sommer 2026 definitiv abwarten.
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