Nothing Headphone (a): Halber Preis, bunte Farben und Kunststoff statt Alu

Nothing Headphone (1) Header
Quelle: Schmidtis Blog

Nothing greift die Mittelklasse im Audio-Segment an. Nachdem das Unternehmen bereits bestätigt hat, dass 2026 kein neues Flaggschiff-Smartphone erscheint, liegt der Fokus offenbar voll auf der Expansion des Portfolios in die Breite. Der neueste Streich aus London hört auf den Namen Nothing Headphone (a) und zielt direkt auf den Geldbeutel preisbewusster Käufer. Laut aktuellen Berichten des zuverlässigen Leakers billbil-kun plant der Hersteller einen Kampfpreis von 159 Euro. Zum Vergleich: Das erste Over-Ear-Modell, das Headphone (1), startete für stolze 299 Euro.

Dieser massive Preissturz kommt nicht ohne Kompromisse. Während der große Bruder mit Aluminium-Akzenten und einem teilweise transparenten Design punkten wollte, setzt das neue Modell wohl verstärkt auf Kunststoff. Das senkt die Produktionskosten und ermöglicht gleichzeitig mehr Mut zur Farbe. Neben den Klassikern Schwarz und Weiß soll das Headphone (a) auch in Gelb und einem auffälligen Pink erscheinen. Damit positioniert sich das Gerät klar als Lifestyle-Accessoire für eine jüngere Zielgruppe, ähnlich wie es die a-Serie bei den Smartphones vormacht.

Ein Blick auf den Kalender verrät, dass es bald ernst wird. Die offizielle Vorstellung inklusive Startschuss für Vorbestellungen soll am 5. März 2026 stattfinden. Nur eine Woche später, am 12. März, könnten die Kopfhörer dann bereits ausgeliefert werden. Das Timing ist kein Zufall: Im gleichen Zeitraum wird auch das neue Mittelklasse-Smartphone Nothing Phone (4a) erwartet. CEO Carl Pei scheint hier ein starkes Bundle für das Frühjahr zu schnüren.

Technisch bleibt noch einiges im Unklaren. Das teurere Headphone (1) überzeugte mit Features wie LDAC-Codec, 80 Stunden Akkulaufzeit und einem Sound-Tuning der Hi-Fi-Experten von KEF. Ob und welche dieser Funktionen den Rotstift überleben, ist offen. Da jedoch selbst die noch günstigere CMF-Reihe mittlerweile aktive Geräuschunterdrückung (ANC) bietet, gilt dieses Feature als gesetzt. Vorsicht ist dennoch geboten: Bislang fehlen Einträge in den üblichen Zertifizierungsdatenbanken, was bei einem so nahen Launch-Termin ungewöhnlich ist.


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