Nothing will eigenes KI-Betriebssystem für neue Geräte entwickeln

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Quelle: Nothing

Nothing plant ehrgeizige Schritte für seine Zukunft. CEO Carl Pei hat nach einer neuen Finanzierungsrunde eine klare Vision vorgestellt: ein vollständig neues Betriebssystem, das stark auf künstliche Intelligenz setzt und langfristig weit über Smartphones hinausreichen soll.

Das Unternehmen hat sich frisches Kapital in Höhe von 200 Millionen US-Dollar gesichert. Mit der aktuellen Runde wird Nothing nun mit rund 1,3 Milliarden US-Dollar bewertet. Laut Pei soll das Geld vor allem die Innovationsgeschwindigkeit erhöhen und den weltweiten Vertrieb ausbauen.

Im Mittelpunkt steht der Aufbau einer Plattform, die klassische App-Strukturen ablösen soll. Das geplante Betriebssystem soll sich von bisherigen Lösungen unterscheiden, indem es sich intensiv an den individuellen Nutzer anpasst. Hyper-personalisierte Oberflächen, kontextabhängige Vorschläge und KI-Agenten, die Aufgaben selbstständig erledigen, sind zentrale Bestandteile. Das System soll im Hintergrund Alltägliches abwickeln, sodass sich Anwender stärker auf persönliche Prioritäten konzentrieren können.

Carl Pei beschreibt diese Idee als Abkehr vom bisherigen Einheitsmodell. Statt einer einzigen Lösung für Millionen von Menschen soll es künftig „eine Milliarde verschiedene Systeme für eine Milliarde unterschiedliche Personen“ geben.

Zum Start soll die Plattform auf Smartphones, Kopfhörern und Smartwatches verfügbar sein. Später will Nothing das Betriebssystem auch auf smarte Brillen, Roboter, Elektroautos und weitere Geräteklassen übertragen. Damit positioniert sich die Firma frühzeitig in Bereichen, die heute noch Zukunftsmusik sind.

Aktuell nutzt Nothing weiterhin Android. Dennoch soll schon im kommenden Jahr das erste echte KI-native Gerät des Unternehmens vorgestellt werden. Dabei könnte es sich um eine neue Geräteklasse handeln, die ähnlich wichtig wird wie das Smartphone.

Pei spricht von Produkten, die in entscheidenden Momenten direkt verfügbar sind und mit Hilfe künstlicher Intelligenz aus Kontextinformationen Handlungsempfehlungen ableiten. Ziel ist es, Schnittstellen dynamisch zu gestalten und Nutzern genau das anzubieten, was sie in der jeweiligen Situation benötigen.


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