One UI 8.5: Das alles erwartet Euch bei der neuen Benutzeroberfläche

Der spannendste Teil von One UI 8.5 ist kein Icon, kein neues Widget, sondern ein Funktrick: Dein Smartphone kann sich in einen Bluetooth-Radiosender verwandeln. Die Funktion heißt Audio Broadcast und nutzt den Auracast-Standard über Bluetooth LE. Hast du kompatible Kopfhörer wie die Galaxy Buds 3 Pro oder passende Modelle von Philips, schickst du den Sound deines Smartphones an beliebig viele Empfänger im Raum. Musik, Serien oder Clips laufen synchron, ohne dass du jeden Hörer einzeln koppeln musst. Genau diese Art smarter Vernetzung zeigt, wohin Samsungs Update-Reise geht.
Die Basis dafür liefert die Beta von One UI 8.5, die seit dem 8. Dezember für die GalaxynbS25-Reihe bereitsteht. Sie läuft auf Android 16 und wird über die Samsung-Members-App verteilt. Vor der Installation solltest du dein Gerät wie gewohnt in der Samsung Cloud oder bei Google Drive sichern, denn eine Testversion bleibt immer ein Risiko. Im Alltag wirken vor allem die vielen Detailverbesserungen, die sich über das System ziehen, stärker als jede große Marketingzeile.
Ein Beispiel ist der KI-Fotoassistent, der jetzt direkt in die Galerie eingebaut ist. Ein kleines Sternsymbol öffnet ein Menü, über das du Objekte entfernst, verschiebst oder aus Porträts generierte Kunst erstellst. Die Bedienung bleibt simpel, die Eingriffe werden komplexer. Die KI ist nicht mehr ein Extra, sondern Teil des normalen Workflows. Wer viel mit Bildern arbeitet, merkt schnell, wie stark diese Integration Zeit spart.
Auch die Verbindung zwischen deinen Geräten rückt enger zusammen. Das erweiterte Quickshare verschickt nicht mehr nur einzelne Dateien, sondern gibt auf Wunsch ganze Ordner für den Fernzugriff auf einem anderen Samsung-Gerät frei. Gerade im Zusammenspiel mit einem Galaxy Book wirkt das wie ein leichtgewichtiger Dateiserver in der Hosentasche. Du musst keine Kabel suchen, keine Cloud bemühen, sondern greifst direkt auf freigegebene Inhalte zu.
Optisch schraubt One UI 8.5 ebenfalls nach. Der Sperrbildschirm arrangiert Uhrzeit und Widgets automatisch um das Motiv deines Hintergrundbildes herum, statt es plump zu überdecken. In den Akku-Einstellungen findest du zwei anpassbare Energiesparmodi und detailliertere Infos zum Verbrauch. Das wirkt unspektakulär, hilft aber, das Gerät besser auf den eigenen Alltag zuzuschneiden.
Parallel legt Samsung bei Gesundheit und Wearables nach. Die Galaxy Watch 8 kann Antioxidantien-Werte nun ohne Smartphone messen, Meditationen starten direkt am Handgelenk. Das reduziert die Abhängigkeit vom Phone und macht die Uhr eigenständiger. Für viele Nutzer ist genau das der Punkt, an dem ein Wearable vom Gimmick zum Werkzeug wird.
Ganz nebenbei stopft One UI 8.5 Lücken, die man im Marketing selten liest. Ein Diebstahlschutz stärkt die Privatsphäre, die Barrierefreiheit wächst durch eine direkte Steuerung von Hörgeräten. Zusammen mit Audio Broadcast, Auracast und den Galaxy-S25-Optimierungen ergibt sich ein Bild: kein revolutionärer Bruch, aber ein sehr konsequentes Feintuning. One UI bleibt damit eines der ausgereiftesten Android-Frontends und zeigt, dass echte Innovation oft darin steckt, Alltagsfunktionen so gut zu machen, dass du sie einfach benutzt, ohne darüber nachzudenken.
Links mit einem * sind Partner-Links. Durch einen Klick darauf gelangt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalte ich eine kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Danke für eure Unterstützung!
