OpenAI bringt GPT-5.4: KI-Agenten steuern jetzt euren Rechner

OpenAI veröffentlicht mit GPT-5.4 ein Modell, das weit über einfache Chat-Antworten hinausgeht. Die größte Neuerung steckt in der Computersteuerung: Die KI kann über die API und Codex Mausbewegungen simulieren, Tastaturbefehle geben und Software anwendungsübergreifend bedienen. Basis dafür ist eine visuelle Analyse von Screenshots in Echtzeit. Damit rücken autonome Workflows, bei denen die KI komplexe Aufgaben direkt in euren Programmen erledigt, in greifbare Nähe.
Für die tägliche Arbeit im Browser oder in Office-Anwendungen führt OpenAI zwei Varianten ein. Das Modell Thinking richtet sich an Plus-, Team- und Pro-Nutzer und zeigt während des Denkprozesses einen konkreten Plan an. Das Besondere: Ihr könnt diesen Plan noch während der Generierung anpassen oder korrigieren. Die Pro-Version hingegen ist für maximale Performance bei hochkomplexen Problemen konzipiert und bleibt Enterprise- sowie Pro-Kunden vorbehalten. In Benchmarks zur Tabellenkalkulation und für Präsentationen steigert GPT-5.4 die Erfolgsrate von zuvor 68,4 % auf beeindruckende 87,5 %.
Ein Fokus des Updates liegt auf der drastischen Reduktion von Fehlern. OpenAI gibt an, dass einzelne Behauptungen von GPT-5.4 im Vergleich zum Vorgänger 33 % seltener falsch sind. Auch die Effizienz im Umgang mit Token wurde optimiert. Durch eine neue Suchfunktion für Tools lädt das Modell Definitionen nur noch bei Bedarf, was den Token-Verbrauch bei bestimmten Aufgaben fast halbiert. Entwickler profitieren zudem von einem Kontextfenster, das bis zu eine Million Token umfasst, was die Analyse riesiger Dokumentenmengen ermöglicht.
Die Integration geht tiefer in den Arbeitsalltag als je zuvor. Spezielle Schnittstellen für Microsoft Excel und Google Sheets erlauben granulare Datenanalysen direkt in den Zellen. Auch die Bildverarbeitung macht einen Sprung und verarbeitet nun hochauflösende Aufnahmen mit bis zu 10,24 Megapixeln. Der Rollout der neuen Modelle startet ab sofort schrittweise für zahlende Kunden. Während die Preise pro Token steigen, verspricht OpenAI durch die höhere Intelligenz und weniger nötige Korrekturschleifen unterm Schwellenwert eine bessere Wirtschaftlichkeit für Profi-Anwender.
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