Pixel 10 vs. Pro: Warum das Basismodell 2025 die schlauere Wahl ist
Google hat mit der Pixel 10-Serie erneut Maßstäbe gesetzt – doch anders als erwartet überzeugt diesmal das Standardmodell am meisten. Während das Pro-Modell mit 100-fachem Zoom und schnellerem Aufladen protzt, gibt es aber überzeugende Argumente für die preisbewussten Alternativen.
Das Pixel 10 Pro bietet zweifellos beeindruckende Spezifikationen: Der 100-fache Zoom jagt Samsung S25 Ultra, der Tensor-G5-Chip beschleunigt die Bildverarbeitung, und die XL-Variante lädt in 30 Minuten auf 70 Prozent. Doch diese Features rechtfertigen kaum den Aufpreis von 400 Eruto.
Die 100-fache Zoomstufe arbeitet nahezu vollständig mit KI-Hilfe – ideal für Architekturaufnahmen, aber unbrauchbar für Personen oder Haustiere. Der typische Nutzer bewegt sich ohnehin zwischen 2x und 15x Zoom. Beim Laden holte das Standard-Pixel 10 deutlich auf: Beide Modelle erreichen 55 Prozent in 30 Minuten.
Überraschender Sieger: Pixel 10
Für 899 Euro bietet das Basismodell eine verblüffend komplette Ausstattung:
- 20-facher Zoom durch neuen 5x-TeleSensor
- Gleiche Ladegeschwindigkeit wie Pro-Modell
- Tensor-G5-Chip mit Leistungssprung
- 12 GB RAM für alle Alltagsanwendungen
- Software-Updates bis 2032
Der Verzicht auf überflüssige Features wie Temperatursensor oder Ultra-Hochauflösungs-Selfie-Kamera macht das Gerät schlanker und erschwinglicher. Die Indigo-Farbvariante setzt zusätzlich ästhetische Akzente.
Noch radikaler fällt der Preis-Leistungs-Vergleich beim Vorgängermodell aus: Für den Preis eines Pro-Modells erhält man zwei Pixel 9a-Smartphones. Trotz geringerer Zoomreichweite und langsamerem Laden überzeugt es durch:
- Außergewöhnliche Akkulaufzeit
- Langfristige Software-Updates
- Farbenfrohes Design
- Vollständige Gemini-Integration (bis auf Pixel Screenshots)
Google demonstriert 2025, dass Flagship-Features nicht zwangsläufig teuer sein müssen. Das Standard-Pixel 10 bietet die ideale Balance zwischen Leistung und Preis, während das Pixel 9a die Preisgrenze neu definiert. Smartphone-Käufer sollten sich fragen, ob sie wirklich 100-fachen Zoom benötigen – oder ob das gesparte Geld nicht besser angelegt ist.
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