PlayStation 6: 30 GB GDDR7 geplant? Risiko für Sonys Preispolitik!?

Die jüngsten PS6‑Leaks drehen sich nicht um Grafikchips oder Taktraten, sondern um Speicher. Laut Kepler L2 plant Sony 30 GB GDDR7 auf einem 160‑Bit‑Bus. Zehn Module mit je 3 GB sollen eine Bandbreite von 640 GB/s liefern. Das übertrifft frühere Spekulationen von 24 GB deutlich und lässt die 16 GB der PS5 alt aussehen.
Doch diese Ausstattung hat ihren Preis. Die Branche steckt in einer globalen Speicherkrise, RAM wird teurer und knapper. Experten gehen davon aus, dass allein der Sprung von 20 auf 30 GB den Verkaufspreis der Konsole um rund 100 Dollar erhöhen könnte. Einige Beobachter fordern deshalb eine konservativere Lösung. Kepler L2 hält dagegen: 20 GB seien für kommende Spiele und Features nicht ausreichend.
Sony steht damit vor einer strategischen Abwägung. Entweder das Unternehmen trägt die höheren Materialkosten für ein bis zwei Jahre selbst, bis sich der Markt beruhigt. Oder es riskiert einen Launch‑Preis, der Käufer abschreckt. Der geplante Zeitraum – Ende 2027 oder Anfang 2028 – verschafft etwas Spielraum. Die Fertigung soll Mitte 2027 beginnen, möglicherweise zu einem Zeitpunkt, an dem sich die RAM‑Preise wieder normalisieren.
Das Grundproblem bleibt bestehen. Eine Konsole muss mehrere Jahre zukunftssicher sein, darf aber nicht zu teuer werden. 30 GB wären ein klares Statement für KI‑Features, physikalische Simulationen und anspruchsvolle Grafik. Der Leak zeigt, dass Sony den Leistungsvorsprung gegenüber PC‑Hardware und Konkurrenzkonsolen ausbauen will. Ob die Spieler bereit sind, den höheren Preis zu akzeptieren, ist die einzige Frage, die noch unbeantwortet bleibt.
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