PS5 geknackt: Jailbreak bis Firmware 9.60 öffentlich verfügbar

Sony PlayStation 5
Quelle: Sony

In der Szene rund um Konsolen-Hacks sorgt eine neue Veröffentlichung für Aufsehen: Ein Jailbreak für die PlayStation 5 bis zur Firmware-Version 9.60 ist jetzt öffentlich verfügbar. Damit können erstmals auch Nutzer dieser Systemversion tiefere Eingriffe ins System vornehmen – ein Schritt, der Sony sicher nicht gefallen dürfte.

Der Exploit stammt aus der bekannten Hacker-Community und wurde ursprünglich über GitHub bereitgestellt. Er nutzt eine Sicherheitslücke aus, die Zugriff auf Systemfunktionen ermöglicht, die normalerweise gesperrt sind. Wie üblich gilt: Der Jailbreak richtet sich primär an Entwickler und Forscher, die das System untersuchen wollen – doch in der Praxis wird er oft auch verwendet, um nicht autorisierte Software auszuführen.

Die aktuelle Version ist funktional, aber noch nicht vollständig stabil. Der Jailbreak erlaubt laut Community-Berichten den Zugriff auf den Debug-Modus und auf bislang gesperrte Bereiche des Dateisystems. Eine vollständige Homebrew-Unterstützung – etwa das Starten eigener Apps – ist allerdings noch nicht garantiert.

Viele Nutzer berichten zudem über teils instabiles Verhalten beim Start oder bei bestimmten Modulen. Dennoch gilt der Release als bedeutender Schritt: Er ermöglicht erstmals seit langer Zeit eine neue Basis für PS5-Entwicklungsprojekte und Experimente.

Sony dürfte den Exploit in künftigen Firmware-Versionen schließen. Wer den Jailbreak ausprobieren möchte, sollte deshalb die Systemversion 9.60 beibehalten – ein Vorgehen, das jedoch auf eigene Gefahr erfolgt und jegliche Online-Funktionen ausschließt.


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