RAM-Alarm vor Galaxy S26 Launch: Samsung-Boss plant Krisentreffen auf der CES

Kurz vor der erwarteten Vorstellung der Galaxy S26-Serie Ende Januar steht Samsung vor einem ernsten Problem: der massiv gestiegene Preis und die unsichere Versorgung mit LPDDR5X DRAM-Speicher. Der weltweite KI-Boom treibt die Nachfrage nach RAM in die Höhe und ließ die Preise für die Chips um bis zu 60 Prozent steigen, was Samsung in eine schwierige Lage bringt.
Als Reaktion auf die Krise kommt es zu einem ungewöhnlichen Vorgang: TM Roh, Chef der Samsung-Smartphonesparte, wird sich am ersten Tag der CES 2026 in Las Vegas mit Micron-CEO Sanjay Mehrotra treffen. Dieses Treffen, das von Samsung initiiert wurde und auf der CES unüblich ist, unterstreicht die Dringlichkeit, die Versorgung für das kommende Flaggschiff zu sichern.
Samsungs MX Division steht schon wegen der teureren Snapdragon-Prozessoren unter Kostendruck. Die Lage spitzt sich zu, da der Preis für 12 GB LPDDR5X von 30 US-Dollar auf rund 70 US-Dollar gestiegen ist. Statt auf langfristige Verträge muss Samsung nun vierteljährlich neu verhandeln, weil die Chip-Zulieferer höhere Margen verlangen. Das Treffen auf der CES dient dazu, konkrete Liefermengen festzulegen, da die Verträge mit wichtigen Partnern wie Micron noch offen sind. Branchenkenner befürchten, dass die unsichere Lage zu leichten Verzögerungen bei der Auslieferung des Galaxy S26 führen könnte oder die Endkunden mit deutlich höheren Gerätepreisen rechnen müssen. Das finale Ergebnis der Verhandlungen auf der CES wird entscheidend für den reibungslosen Start der S26-Reihe sein.
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