Samsung experimentiert mit revolutionärem Kühlsystem für kommendes Galaxy S27 Ultra

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Quelle: KI-generiert mit Imagen 3 von Google Gemini

Der südkoreanische Technologiekonzern Samsung stattet seine Premium-Mobilgeräte traditionell mit Dampfkammern aus. Bei den Top-Modellen kommt dabei stets die größte verfügbare Kühleinheit zum Einsatz. Nun deutet sich allerdings eine bedeutende Weiterentwicklung an, die bei einem zukünftigen Flaggschiff-Gerät wie dem Galaxy S27 Ultra für deutlich verbesserte Wärmeableitung sorgen könnte. Ein Branchenkenner hat kürzlich ein mutmaßliches Testmuster veröffentlicht, das aktuell für ein übernächstes Premium-Smartphone erprobt wird. Die Dimensionen dieser Kühlkomponente übertreffen bisherige Lösungen bei weitem.

Der Informant erläutert, dass die gezeigte Prototyp-Kammer später verkleinert wird. Erst dann passt sie in das schlanke Gehäuse eines Mobiltelefons, ohne dessen Bautiefe zu beeinträchtigen. Das von einem Nutzer auf einer Social-Media-Plattform geteilte Bild zeigt eine auffallend massive Konstruktion. Aus diesem Blickwinkel erinnert sie eher an Kühlelemente aus Notebooks. Zwei kupferne Grundplatten umschließen mehrere Lamellen, die sämtliche von den Bauteilen erzeugte Abwärme aufnehmen sollen. Dazu zählt vor allem die vom Prozessor abgegebene Hitze. Zweifellos wäre dies ein enormer Fortschritt für ein künftiges Spitzenmodell. Allerdings verhindern die räumlichen Beschränkungen im Inneren eines Smartphones die direkte Verwendung dieser voluminösen Ausführung.

Stattdessen plant man eine miniaturisierte Variante, erklärt der Insider weiter. Die Grundfläche wird erheblich schrumpfen, gleichzeitig verringert sich die Bauhöhe. Es überrascht kaum, dass Samsung zusammen mit anderen Herstellern solche größeren Kühlkörper nutzt, um neue Prozessoren unter Extrembedingungen zu testen. Vermutlich wurde auch der kommende Exynos-Chip während seiner frühen Entwicklungsphase mit einem vergleichbaren System gekühlt. Damals soll er sowohl Qualcomms neueste Plattform als auch Apples aktuelle Prozessorgeneration deutlich übertroffen haben.

Möglicherweise erklärt diese leistungsfähige Kühlung die außergewöhnlich hohen Benchmark-Ergebnisse von Samsungs erstem in zwei Nanometern gefertigten Prozessor. In einem bekannten Leistungstest erreichte er im Einzelkern-Durchlauf Werte, die mit Apples Desktop-Chip vergleichbar sind. Allerdings zweifeln einige Beobachter diese Zahlen an. Ob diese verkleinerte Kühleinheit bereits im nächsten Jahr beim übernächsten Topmodell Verwendung findet, bleibt allerdings unklar.

Künftige Spitzenmodelle und deren Nachfolger könnten von noch effizienteren Kühllösungen profitieren. Dies würde nicht nur die Leistungsfähigkeit steigern, sondern auch die Langlebigkeit der verbauten Komponenten verbessern.


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