Samsung lässt das Galaxy S26 beim Laden im Stich – und das ist ein Problem

Samsung Galaxy S26-Serie Render
Quelle: X/Twitter @UniverseIce

Vor ein paar Wochen gab es Gerüchte, das Basis-Modell des Galaxy S26 könnte endlich schneller laden. 45 Watt standen im Raum, ein längst überfälliges Upgrade. Jetzt sieht es so aus, als wäre das Ganze Quatsch gewesen. Das S26 bleibt bei 25 Watt stecken – langsamer als Samsungs eigenes Mittelklasse-Modell, das Galaxy A56.

Zwei bekannte Insider bestätigen inzwischen, dass die Basis-Version weiterhin mit maximal 25 Watt lädt. Kein Fortschritt, keine Anpassung an den Markt. Apple liefert beim iPhone 17 immerhin rund 30 Watt, wenn man das richtige Netzteil verwendet, und selbst Xiaomi oder OnePlus bieten in dieser Preisklasse deutlich mehr. Samsung argumentiert vermutlich mit Kostendruck – die Komponentenpreise sind branchenweit gestiegen, und irgendwo muss gespart werden. Aber ausgerechnet beim Laden? Das trifft den Alltag der Nutzer direkt.

Immerhin wächst die Batterie von 4.000 auf 4.300 mAh. Das ist die gleiche Kapazität, die auch das inzwischen gestrichene oder verschobene Galaxy S26 Edge bekommen sollte. Ob die 300 mAh mehr die fehlende Ladeleistung ausgleichen, hängt davon ab, wie effizient der neue Chip arbeitet. Aber ehrlich gesagt: Wer morgens in Eile ist, will nicht länger am Kabel hängen, nur weil Samsung an der falschen Stelle spart.

Beim Galaxy S26+ sieht es kaum besser aus. 45 Watt wie beim Vorgänger, Akkukapazität bleibt bei 4.900 mAh. Keine Verbesserung, keine Verschlechterung. Stagnation. Angesichts dessen, dass das Basis-Modell jetzt auch auf 4.300 mAh kommt, wirkt das Plus-Modell zunehmend überflüssig – ein bisschen größer, minimal mehr Akku, aber keine wirklichen Alleinstellungsmerkmale mehr.

Das einzige Modell, bei dem Samsung tatsächlich Gas gibt, ist das Galaxy S26 Ultra. Hier steigt die Ladeleistung von 45 auf 60 Watt, kabelloses Laden soll von 15 auf 25 Watt klettern. Zur Akkukapazität gibt es widersprüchliche Angaben: manche sprechen von 5.000 mAh wie beim S25 Ultra, andere von 5.200 mAh. So oder so – das Ultra wird das einzige Modell sein, das sich technisch wirklich weiterentwickelt.

Und genau da liegt das Problem. Wenn nur das teuerste Modell echte Upgrades bekommt, während Basis und Plus auf der Stelle treten oder sogar Abstriche hinnehmen müssen, dann wird die Produktpalette unausgewogen. Apple zeigt mit dem iPhone 17, dass auch das Einstiegsmodell eine exzellente Wahl sein kann – 120 Hz Display, solide Performance, faire Ladegeschwindigkeit. Samsung macht gerade das Gegenteil: Das Samsung Galaxy S26 wirkt wie ein Kompromiss, den man nur kauft, wenn man kein Budget für das Ultra hat.

Bleibt die Frage, ob Samsung sich das leisten kann. Die Konkurrenz schläft nicht, und wer beim Laden knausert, verliert Nutzer an Hersteller, die hier längst weiter sind. Vielleicht rechnet Samsung damit, dass die meisten sowieso zum Ultra greifen. Aber das wäre eine riskante Strategie.

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