Samsung verabschiedet sich schrittweise vom S Pen – Was bedeutet das für die Zukunft?

Samsung signalisiert zunehmend, den legendären S Pen künftig deutlich zurückzufahren oder sogar ganz aufzugeben. Obwohl bisher viele Galaxy Ultra-Modelle einen eingebauten S Pen bieten, zeichnet sich eine klare Trendwende ab.
Mit dem Galaxy S25 Ultra präsentierte Samsung Anfang 2025 den S Pen ohne Bluetooth-Funktionalität. Dies sorgte bei vielen Nutzer:innen für Verwunderung und Kritik, da die kabellose Anbindung eine beliebte und praktische Eigenschaft war. Viele hofften darauf, dass die Funktion spätestens bei den neuen faltbaren Geräten, wie dem Galaxy Z Fold 7, zurückkehren würde. Doch dem ist nicht so: Das Galaxy Z Fold 7 unterstützt überhaupt keinen S Pen mehr.
Samsung begründet diesen Schritt damit, dass weniger als 1% der User die Bluetooth-Funktionen des Stifts verwenden. Um das neue, besonders schlanke Design des Foldables mit nur 8,9 mm Dicke zu ermöglichen, verzichtete der Konzern komplett auf die S Pen-Kompatibilität. Das deutet auf ein neues strategisches Umdenken hin, weg von der bisherigen S Pen-Integration.
Weitere Hinweise gibt es bei der kommenden Galaxy Tab S11 Serie: Dort fehlt erstmals die magnetische Ladefläche für den S Pen auf der Rückseite, die frühere Modelle noch boten. Auch hier scheint Samsung den Fokus auf Minimalismus zu legen und sogar die Bluetooth-Verbindung des Stifts komplett abzuschaffen.
Einige Vermutungen gehen so weit, dass das Galaxy S26 Ultra eventuell das letzte Smartphone mit integriertem S Pen sein könnte. Konkrete Aussagen von Samsung gibt es dazu jedoch nicht. Bis jetzt bleibt offen, wie die Zukunft des S Pen im Portfolio aussehen wird.
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