Sicherheitsbulletin für Android – Februar 2026 ist da

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Quelle: Google

Google krempelt die Verteilung seiner Sicherheits-Patches für Februar 2026 grundlegend um. Die wichtigste Änderung betrifft das neue risikobasierte System für Android-Updates. Kritische Lücken und aktiv genutzte Schwachstellen behält Google weiterhin im monatlichen Rhythmus bei. Den Großteil der Korrekturen mit geringerem Risiko bündelt der Konzern nun jedoch in vierteljährlichen Paketen. Diese Neuerung taucht ab sofort offiziell auf den Übersichtsseiten für Entwickler auf. Die monatliche Flut an Einzel-Patches gehört damit für die meisten Android-Partner der Vergangenheit an.

Das aktuelle Android Security Bulletin listet erneut zwei verschiedene Sicherheitsebene-Daten auf. Neben dem 01.02.2026 existiert auch der String für den 05.02.2026. Genaue Details zu den behobenen Fehlern unter diesen Patch-Leveln fehlen momentan allerdings noch. Nutzer von Android 10 oder neuer sehen in ihren System-Infos oft nur noch den allgemeinen Datumsstring. Google informierte alle Hersteller bereits einen Monat vor dieser Veröffentlichung über die Schwachstellen. Die Quellcode-Patches landen innerhalb der nächsten 48 Stunden im Android Open Source Project Repository.

Anschließend folgen die entsprechenden AOSP-Links im Bulletin. Eine Zusammenführung der Plattform-Fixes in den Quellcode findet nach dem neuen Zeitplan vierteljährlich statt. Dies betrifft die Monate März, Juni, September und Dezember. Wer auf das spezifische Pixel Update Bulletin wartet, muss sich aktuell noch in Geduld üben. Google hält diese Informationen zur Stunde noch unter Verschluss. Das vollständige Dokument für die Android-Basis lässt sich wie gewohnt über source.android.com abrufen.

Diese neue Strategie sorgt für gemischte Gefühle in der Community. Einerseits sinkt der Verwaltungsaufwand für die Hersteller spürbar. Andererseits warten weniger kritische Sicherheitskorrekturen nun deutlich länger auf ihre Auslieferung. Ob diese Effizienzsteigerung zu Lasten der allgemeinen Systemsicherheit geht, wird die Praxis zeigen müssen. Hochriskante Lücken bleiben glücklicherweise von dieser Verzögerung unberührt. Die Sicherheit der Android-Plattform steht also weiterhin unter monatlicher Beobachtung durch die Google-Ingenieure.


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