Skoda Elroq und Enyaq Update: Mehr Leistung, neues Android-System und ein praktischer Frunk

Škoda Elroq und Enyaq
Quelle: Škoda Auto Deutschland GmbH

Skoda frischt seine beiden elektrischen Erfolgsmodelle für das Modelljahr 2026 auf. Der kompakte Elroq und der große Enyaq gehören in Europa zu den absoluten Bestsellern im SUV-Segment. Das anstehende Sommer-Update bringt spürbare Veränderungen bei der Software und der Antriebstechnik. Der Hersteller streicht allerdings auch einige bewährte Spezifikationen zusammen.

Im Cockpit zieht künftig ein völlig neues Infotainmentsystem auf Android-Basis ein. Die Oberfläche lässt sich nun viel feiner personalisieren. Ein integrierter App-Store liefert direkten Zugang zu Diensten wie Spotify oder YouTube. Dieses System bleibt jedoch exklusiv den frisch vom Band rollenden Neufahrzeugen vorbehalten. Eine nachträgliche Installation auf älteren Modellen schließt Skoda explizit aus. Der klassische Fahrzeugschlüssel hat bald ausgedient. Ein neuer Digital Key übernimmt auf Wunsch diese Aufgabe über das Smartphone. Unter der vorderen Haube verbirgt sich nun endlich ein kleiner Frunk. Die 21 Liter Volumen genügen locker für das störrische Ladekabel.

Bei den Einstiegsmodellen dreht Skoda an der Leistungsschraube. Der Elroq 60 und der Enyaq 60 leisten nun 140 kW statt der bisherigen 125 kW. Den Sprint auf Tempo 100 absolvieren die Autos in glatten 8,5 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit riegelt bei 160 km/h ab. Die eigentliche Überraschung versteckt sich beim Akku. Die Tschechen rüsten die Basisversionen auf robuste LFP-Zellen um. Die Kapazität bleibt bei 58 kWh. Die Ladeleistung sinkt im Gegenzug allerdings drastisch von 145 kW auf magere 105 kW. Auch die sportlichen RS-Modelle kassieren ein kleines Downgrade. Die nutzbare Batteriekapazität schrumpft hier von 79 auf 77 kWh.

Das Fahrverhalten im Alltag verbessert sich durch ein echtes One-Pedal-Driving. Die Fahrzeuge bremsen nun ohne zusätzlichen Tritt auf das Pedal bis zum völligen Stillstand ab. Die Rekuperation steuerst du ab sofort in zwei Stufen. Der überarbeitete Travel Assist 3.0 wertet neue Sensoren aus und hält die Spur deutlich sanfter. Eine Kamera im Rückspiegel überwacht parallel die Aufmerksamkeit der Person am Lenkrad. Droht ein medizinischer Notfall, steuert die Elektronik den Wagen vollautomatisch auf den Standstreifen. Erste Auslieferungen starten im kommenden Sommer. Konkrete Preise nennt Skoda bisher nicht.

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