Skoda Epiq: Das 25.000‑Euro‑E‑SUV, das Elektromobilität endlich massentauglich machen soll

Der Skoda Epiq tritt mit einem klaren Anspruch an: Elektromobilität darf kein Luxusprodukt mehr sein. Mit einem geplanten Einstiegspreis von rund 25.000 Euro positioniert Skoda das Modell als elektrisches Gegenstück zum Kamiq und als Kernstück der „Next Level – Skoda Strategy 2030“.
Das Design markiert den Start der neuen „Modern Solid“-Philosophie. Klare Linien, robuste Formen und ein reduzierter Look bestimmen die Optik. Statt eines Kühlergrills sitzt vorne das „Tech‑Deck Face“, das Radarsensoren und Kameras verbirgt. T‑förmige LED‑Elemente prägen die Lichtsignatur, während Matrix‑LED‑Scheinwerfer tiefer im Stoßfänger sitzen. Trotz kompakter 4,1 Meter Länge wirkt der Epiq durch breite Radhäuser und markante Proportionen wie ein vollwertiges SUV.
Im Innenraum setzt Skoda auf Funktionalität. Fünf Personen finden Platz, dazu kommt ein Kofferraum von 475 bis 490 Litern – ein Spitzenwert in dieser Klasse. Nachhaltige Materialien bestimmen die Haptik. Die Bedienung kombiniert physische Tasten, Scrollräder am Lenkrad und einen zentralen Touchscreen. Der „Mobile‑First“-Ansatz zeigt sich auch beim digitalen Schlüssel und der kabellosen Ladefläche.
Technisch basiert der Epiq auf der MEB‑Entry‑Architektur. Skoda peilt über 425 Kilometer WLTP‑Reichweite an. Ein frontmontierter Elektromotor dürfte rund 155 kW leisten. Besonders interessant ist das bidirektionale Laden: Der Epiq kann als mobiler Energiespeicher dienen und Geräte oder sogar das Haus versorgen.
Gefertigt wird das Modell im VW‑Werk Pamplona, gemeinsam mit ID.2 und Cupra Raval. Die Weltpremiere der Serienversion ist für Mitte 2026 geplant, kurz darauf sollen die ersten Fahrzeuge ausgeliefert werden. Der Epiq hat das Potenzial, eines der wichtigsten Modelle der Marke zu werden – weil er Preis, Reichweite und Alltagstauglichkeit in einem Segment vereint, das lange auf ein solches Angebot gewartet hat.
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„Skoda peilt über 425 Kilometer WLTP‑Reichweite an“ … Das dies reine Theorie, aber niemals in der Praxis unter Alltagsbedingungen zu erreichen sein wird, dürfte hoffentlich klar sein.
Unter winterlichen Bedingungen mit Sitzheizung, Heckscheibenheizung und dieser unsäglichen Ladestrategie von 10 auf 80 % bleiben bestenfalls ca. 300 km echte nutzbare Reichweite übrig.
Und wenn, wie bei mir, die nächste halb-öffentliche Lademöglichkeit (22KW) nur Mo-Fr von 9 bis 17 Uhr in einer Firma geöffnet hat bzw. die nächste öffentliche Lademöglichkeit (mit nur 11kw) 3km entfernt steht … macht das wenig Sinn und ist nicht alltagstauglich.
Da ist noch viel zu tun …
Aber preislich ein Schritt in die richtige Richtung …. langsam wird es … gaaaannnnnzzz langsam …
Ich „lade“ (tanke) von 5 % auf 100 % incl. Bezahlvorgang in 5 bis 6 Minuten … Reichweite 1000km.