Škoda stürmt auf Platz drei der europäischen Zulassungsstatistik

Jeder vierte ausgelieferte Škoda rollte im vergangenen Jahr mit einem Stecker zum Kunden. Mit diesem massiven Push bei den Elektroautos und Plug-in-Hybriden knackte der tschechische Hersteller erstmals seit sechs Jahren wieder die Marke von einer Million Fahrzeugen. Weltweit lieferte das Unternehmen 1.043.900 Autos aus. Das entspricht einem Plus von fast 13 Prozent. In Europa reichte diese Performance sogar für das Siegertreppchen. Škoda ist nun die drittbeliebteste Automarke auf dem Heimatkontinent.
Der Erfolg der Stromer trägt maßgeblich zu diesem Aufstieg bei. Besonders der Elroq und der Enyaq erwiesen sich als echte Verkaufsschlager in der Elektro-Sparte. In Ländern wie Dänemark oder den Niederlanden schoss der Absatz von batterieelektrischen Modellen förmlich durch die Decke. Deutschland festigte seine Position als wichtigster Einzelmarkt mit über 211.000 Übergaben. Auch global gibt Škoda Gas und verdoppelte seine Verkäufe in Indien fast vollständig.
Trotz des Elektro-Booms bleibt ein alter Bekannter der interne Spitzenreiter. Der Octavia führt die Verkaufsliste mit über 190.000 Einheiten weiterhin an. Dicht dahinter folgen die SUV-Modelle Kodiaq und Kamiq. Die Strategie für die kommenden Jahre steht bereits fest. Škoda verdoppelt sein Portfolio an reinen E-Autos bis 2026. Mit dem kompakten Epiq und dem großen Familien-SUV Peaq kommen zwei wichtige Pfeiler für die elektrische Zukunft hinzu.
CEO Klaus Zellmer sieht die Marke auf einem völlig neuen Level angekommen. Die Transformation scheint ohne große Reibungsverluste zu funktionieren. Während andere Hersteller mit der Nachfrage kämpfen, liefert Škoda ein ausgewogenes Portfolio aus Verbrennern und Stromern. Die Internationalisierung in Märkten wie Vietnam sorgt für zusätzliches Wachstum. Wer heute einen Neuwagen sucht, kommt an den Tschechen kaum noch vorbei. Das Preis-Leistungs-Verhältnis bleibt offensichtlich das schlagkräftigste Argument der Marke.
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