Sky dreht an der Preisschraube: Alles günstiger im Januar

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Quelle: Sky

Netflix, Sky, Paramount+ – wer heute Serien und Filme streamen will, hat die Qual der Wahl. Doch die vermeintlich günstigen Kombi-Angebote haben oft einen Haken: Die Lockvogelpreise gelten nur für die Mindestvertragslaufzeit, danach wird’s teuer. Lohnt sich das überhaupt?

Wer nicht nur Serien, sondern auch aktuelle Blockbuster sehen will, findet bei Sky ein scheinbar attraktives Paket. Für 19,99 Euro monatlich gibt’s Sky Entertainment Plus, Netflix Standard mit Werbung und Paramount+. Klingt nach einem fairen Deal – wäre da nicht die 24-monatige Vertragsbindung. Nach Ablauf der Mindestlaufzeit springt der Preis auf 40,50 Euro. Immerhin: Die Verlängerung erfolgt monatlich, sodass man nicht wieder in eine lange Bindung gerät und kurzfristig kündigen kann.

Doch Vorsicht: Wer nur wegen Netflix zugreift, zahlt drauf. Der Streamingdienst allein kostet regulär 4,99 Euro im Monat – im Sky-Paket ist er also kaum günstiger, aber an eine lange Vertragslaufzeit gekoppelt.

Für Sportfans gibt’s das Sky Komplett-Paket mit Bundesliga, Filmen und Serien. Ohne Netflix sind es 39,99 Euro, mit Netflix 43,99 Euro pro Monat. Auch hier gilt: Nur die ersten zwei Jahre. Danach steigt der Preis auf 70 bis 75 Euro. Wer also nicht unbedingt auf Sky Sport angewiesen ist, sollte genau rechnen, ob sich der Deal langfristig lohnt.

Egal für welches Paket man sich entscheidet – die 24-monatige Bindung ist der Knackpunkt. Wer nach zwei Jahren nicht kündigt, zahlt plötzlich deutlich mehr. Besonders ärgerlich: Viele Nutzer vergessen die Kündigungsfrist oder unterschätzen die Preissprünge. Wer flexibel bleiben will, sollte sich fragen, ob er wirklich zwei Jahre an einen Anbieter gebunden sein möchte.

Die Kombi-Angebote klingen verlockend, aber der Teufel steckt im Detail. Wer nur Netflix will, ist mit dem Einzelabo oft besser bedient. Für Film- und Serienfans, die auch Sky-Inhalte nutzen, kann sich das Entertainment-Paket rechnen – wenn man die Kündigung nicht vergisst. Sportinteressierte sollten genau prüfen, ob sie die hohen Folgekosten stemmen wollen.

Am Ende kommt es darauf an, was man wirklich braucht. Und wer sich nicht sicher ist, sollte lieber die Finger von langen Verträgen lassen – oder sich einen Reminder für die Kündigung setzen.


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