Smartphone-Akku hält kaum durch? So verlängerst Du die Laufzeit wirklich

Xiaomi Mi Note 10
Quelle: Schmidtis Blog

Ein schwacher Akku kann den Smartphone-Alltag erheblich erschweren – egal, ob Du ein Samsung Galaxy, iPhone oder ein anderes Modell verwendest. Viele neigen dazu, sofort an einen Neukauf oder Akkuwechsel zu denken. Doch oft genügen schon einfache Maßnahmen, um den Energieverbrauch zu senken und die Laufzeit zu verlängern.

Hauptursachen für hohen Batterieverbrauch

Viele Apps laufen im Hintergrund unbemerkt weiter und belasten den Akku stark. In den Einstellungen siehst Du, welche Programme besonders viel Strom verbrauchen. Nicht benötigte Anwendungen sollten konsequent deaktiviert oder gelöscht werden.

Das Display zählt zu den größten Stromfressern. Eine dauerhaft hohe Helligkeit verkürzt die Akkulaufzeit spürbar. Nutzer von OLED-Bildschirmen profitieren besonders vom Dark Mode, der Energie einspart.

Auch Funkmodule wie GPS, WLAN, Bluetooth und NFC ziehen viel Leistung, wenn sie ständig aktiv sind. WLAN verbessert zwar die Genauigkeit bei Navigation, doch diese Dienste sollten nur bei Bedarf aktiviert werden.

Widgets sind ebenfalls heimliche Stromverursacher, besonders wenn sie regelmäßig aktuelle Daten, wie Wetter oder Standort, abrufen. Extreme Temperaturen schaden dem Akku: Optimal arbeitet er bei 20 bis 40 Grad Celsius.

Schlechter Mobilfunkempfang erhöht den Energiebedarf enorm, da das Gerät ständig nach einem Netz sucht. Ein Wechsel des Netzbetreibers kann in solchen Fällen helfen.

Interessanterweise verbraucht das häufige Schließen von Apps oftmals mehr Energie. Das erneute Öffnen fordert mehr Leistung als das Weiterlaufen im Hintergrund.

Im Netz kursieren viele Tipps, die Lithium-Ionen-Batterien, wie sie in Smartphones eingebaut sind, mehr schaden als helfen. Diese Akkus reagieren empfindlich auf falsches Laden oder Entladen.

So verlängerst Du die Akku-Lebensdauer

  • Laden nicht bis 100% ausdehnen: Ideal sind 30 bis 70 Prozent Ladezustand. Viele Hersteller bieten Einstellungen, die den Ladevorgang bei rund 90% beenden.
  • Tiefentladung vermeiden: Anders als bei älteren Akkus schadet das vollständige Entladen. Lade spätestens ab 30% wieder auf.
  • Achtung bei Hitze: Lade das Gerät nicht unter Kissen oder Decken, um Überhitzung zu vermeiden.
  • Bevorzugen Sie langsames Laden: Schnellladen beansprucht den Akku stärker. Für eine längere Lebensdauer sind normale Ladezyklen empfehlenswert.
  • Richtig anschließen: Netzstecker zuerst in die Steckdose, dann ans Handy. Beim Trennen umgekehrt vorgehen, um Spannungsspitzen zu vermeiden.

Eine gelegentliche vollständige Ladung kann die Elektronik im Akku kalibrieren, sollte jedoch nicht zur Routine werden.

Bleiben trotz aller Maßnahmen die Laufzeitprobleme bestehen oder lädt das Smartphone nicht mehr, ist ein Akkuwechsel ratsam. Da moderne Geräte oft fest verbaute Energiespeicher nutzen, empfiehlt sich hierfür ein Reparaturdienst. Vor einem Austausch kann ein Werksreset sinnvoll sein, da Softwareprobleme den Eindruck von Akkuschwäche erwecken können.


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