WhatsApp-Sicherheitslücke auf Galaxy-Geräten: So schützt Du Dein Samsung-Smartphone jetzt vor Angriffen

Im September machte Samsung auf ein schwerwiegendes Sicherheitsproblem aufmerksam, das Millionen Galaxy-Smartphones betrifft. Über den beliebten Messenger WhatsApp können Angreifer Schadcode einschleusen – und das ohne Zutun der Nutzer. Obwohl das Risiko weiterhin besteht, steht inzwischen eine Lösung bereit. Doch nur wer aktiv handelt, kann sein Gerät wirklich absichern.
Die Schwachstelle mit der Kennung CVE-2025-21043 betrifft eine von Samsung verwendete Bildverarbeitungsbibliothek. Cyberkriminelle nutzen manipulierte Bilddateien, die über WhatsApp verschickt werden. Schon der bloße Empfang genügt, um das Gerät zu infizieren. Grund dafür ist, dass WhatsApp eingehende Bilder automatisch verarbeitet, um eine Vorschau anzuzeigen. Dadurch kann der Schadcode sofort ausgeführt werden – ein klassischer „Zero-Click-Angriff“, bei dem kein Nutzer-Eingriff nötig ist.
Sicherheitsexperten stufen das Problem als kritisch ein. Angriffe wurden bereits in der Praxis beobachtet. Besonders gefährdet sind Galaxy-Modelle mit Android 13 oder neuer, darunter Geräte der S-, A-, M-, Fold- und Flip-Reihe. Wird das Smartphone kompromittiert, können Angreifer Nachrichten lesen, Kamera und Mikrofon aktivieren oder zusätzliche Schadsoftware installieren.
Sowohl Samsung als auch WhatsApp haben inzwischen reagiert. Der Schutz funktioniert jedoch nur, wenn zwei Schritte befolgt werden. Zuerst muss das aktuelle Samsung-Systemupdate installiert werden. Der Sicherheitspatch vom September 2025 (SMR Sep-2025 Release 1) behebt die Schwachstelle vollständig. Das Update lässt sich unter „Einstellungen“ → „Software-Update“ manuell überprüfen und starten. Anschließend sollte auch WhatsApp über den Google Play Store auf die neueste Version gebracht werden. Nur die Kombination beider Aktualisierungen bietet vollständige Sicherheit.
Da Samsung seine Sicherheitsupdates gestaffelt ausliefert, steht der Patch noch nicht auf allen Geräten zur Verfügung. Deshalb lohnt es sich, regelmäßig nach neuen Versionen zu suchen.
Der Vorfall verdeutlicht, wie anfällig Smartphones durch alltägliche Apps geworden sind. Besonders Messenger-Dienste, die täglich von Milliarden Menschen genutzt werden, stellen ein beliebtes Ziel für Cyberangriffe dar.
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