Xiaomi 17 Ultra: Der Zeitplan wackelt – und das dürfte kein Zufall sein

Xiaomi 17 Ultra
Quelle: Xiaomi

Eigentlich galt der März als gesetzt. MWC in Barcelona, große Bühne, globaler Start des Xiaomi 17 Ultra. So lief es bei Xiaomi schon öfter, und alles sprach dafür, dass 2026 keine Ausnahme wird. Jetzt taucht das Gerät aber früher als erwartet an einer ziemlich verlässlichen Stelle auf – und plötzlich wirkt der Kalender flexibel.

Das globale Modell des Xiaomi 17 Ultra ist bei Geekbench aufgetaucht. Modellnummer: 2512BPNDAG. Kein Prototyp, kein internes Testgerät. Solche Einträge sind meist ein Zeichen dafür, dass die Software sitzt und die Hardware festgezurrt ist. Kurz gesagt: Das Ding ist fertig.

Technisch überrascht wenig – und genau das ist die eigentliche Aussage. Xiaomi setzt auch international auf den Snapdragon 8 Elite Gen 5, kombiniert mit satten 16 GB RAM. Keine abgespeckte Variante, kein Sparprogramm für Märkte außerhalb Chinas. Das passiert nicht immer. Umso klarer das Signal: Das Ultra soll überall als echtes Flaggschiff wahrgenommen werden.

Interessant ist auch die Software-Seite. Das Gerät läuft direkt mit Android 16, nicht erst per Update. Das grenzt es sauber von älteren Modellen ab und zeigt, dass Xiaomi hier bewusst nach vorne will – auch zeitlich.

Warum also Geekbench, warum jetzt? Solche Leaks tauchen selten zufällig auf. In der Branche gelten sie als eine Art Vorwarnung. Wenn Benchmarks öffentlich werden, steht der Marktstart oft nur Wochen entfernt. Ein Launch im Februar wirkt plötzlich realistischer als der traditionelle Auftritt auf dem MWC Anfang März. Vielleicht will Xiaomi dem Messetrubel bewusst zuvorkommen. Vielleicht auch Samsung und Co. den Raum nicht überlassen.

Ganz ohne Einschränkung geht es aber offenbar nicht. Wie schon bei früheren Modellen soll die Akkukapazität der globalen Version hinter der chinesischen Variante zurückbleiben. Regulatorische Gründe, Gewicht, thermische Limits – die üblichen Verdächtigen. Bestätigt ist das noch nicht, aber das Muster ist bekannt.

Bleibt die Frage nach weiteren Speichervarianten. In China gibt es oft mehr Auswahl, international eher weniger. 16 GB RAM gelten als gesetzt, ob eine günstigere 12-GB-Version folgt, ist offen. Xiaomi hält sich dazu traditionell bedeckt bis kurz vor dem Start.

Unterm Strich: Das Xiaomi 17 Ultra wirkt bereit. Sehr bereit. Wer auf den MWC spekuliert hat, sollte den Februar im Blick behalten. Und wer auf ein kompromissloses Android-Flaggschiff wartet, bekommt hier ziemlich genau das – zumindest auf dem Papier.


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