Xiaomi-Schock: Acht Smartphone-Modelle verlieren dauerhaft Software-Unterstützung

Xiaomi beendet ab August 2024 den Software-Support für diverse beliebte Modelle. Betroffen sind sowohl günstige Einsteigergeräte als auch ehemals hochklassige Smartphones. Diese Entscheidung bringt für die Nutzer weitreichende Konsequenzen mit sich.
Ab diesem Zeitpunkt stellt Xiaomi keine weiteren Firmware-Updates mehr zur Verfügung. Das bedeutet, dass die betroffenen Geräte keine neuen Funktionen und vor allem keine wichtigen Sicherheits-Patches mehr erhalten. Das Risiko durch fehlende Schutzmaßnahmen gegenüber Hackerangriffen steigt somit erheblich.
Folgende Xiaomi-Smartphones sind von der Einstellung der Softwarepflege betroffen:
- Redmi A1 (Basis- und Plus-Version)
- Poco C50 (Einsteigerklasse)
- 11T und 11T Pro (ehemalige Premium-Modelle)
- 11 Lite 5G NE (beliebtes Mittelklasse-Handy)
- Poco M5 (allgemeiner Budget-Favorit)
- Redmi 11 Prime 4G (Einsteigergerät)
Diese Geräte galten bislang als zuverlässige Empfehlungen in ihren jeweiligen Preisklassen. Doch Huawei Central bestätigt nun, dass keine weiteren Updates mehr geplant sind.
Das Ausbleiben von Updates kann dazu führen, dass Sicherheitslücken nicht mehr geschlossen werden. Dadurch sind die Smartphones anfälliger für Cyberangriffe. Außerdem können Apps, insbesondere sicherheitsrelevante Anwendungen wie Banking-Tools, aufgrund veralteter Sicherheitssysteme nicht mehr korrekt funktionieren oder den Nutzerzugang sperren.
Die Grundfunktionalität der betroffenen Modelle bleibt zwar erhalten: Telefonieren, Surfen und Grund-Apps laufen weiterhin stabil. Langfristig erschweren jedoch fehlende Updates die Nutzung neuerer Softwareversionen. Viele Programme verlangen aktuelle Betriebssystem-Funktionen, was ohne Support zunehmend problematisch wird.
Als Alternative empfiehlt Xiaomi neuere Smartphone-Modelle, etwa die aktuelle 15er-Serie. Diese bietet neben moderner Hardware auch längere Update-Garantien. Technisch versierte Nutzer können auch auf inoffizielle Custom-ROMs wie LineageOS zurückgreifen, müssen aber mit Aufwand und Risiken rechnen.
Der Trend der Branche geht zu längeren Supportzeiten: Samsung verlängert etwa die Update-Zyklen auf bis zu sieben Jahre bei Flaggschiffen, auch Google setzt bei Pixel-Geräten auf erweiterte Pflegezeiträume. Xiaomi reagiert darauf für neue Modelle mit bis zu sechs Jahren Software-Support, was für die nun betroffenen Geräte jedoch nicht mehr gilt.
Mit der Einstellung der Updateversorgung konzentriert sich Xiaomi stärker auf die Weiterentwicklung von HyperOS 3.0 und kommende Gerätegenerationen. Für Besitzer älterer Smartphones wird ein Neukauf daher bald unumgänglich, um weiterhin Sicherheit und Kompatibilität gewährleisten zu können.
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