YouTube blockiert Nutzer mit Werbeblocker: Was jetzt hilft und wie du trotzdem werbefrei schaust

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Quelle: Google

Seit Freitag melden zahlreiche Nutzer ein neues Problem: YouTube lädt bei aktiviertem Werbeblocker schlichtweg nicht mehr. Statt Videos oder der Startseite erscheint nur eine leere Fläche. Wer den Werbeblocker deaktiviert oder zu einem Browser ohne Adblocker wechselt, kann die Plattform dagegen problemlos nutzen. Selbst in Browsern wie Opera GX, die eigentlich werbefreundlich eingestellt sind, kommt es zu Einschränkungen – selbst wenn der Blockierer ausgeschaltet ist.

Hintergrund ist Googles anhaltender Feldzug gegen Werbeblocker, der bereits 2023 begann. Damals startete YouTube mit Warnmeldungen, die Nutzer zum Deaktivieren ihrer Adblocker aufforderten. Nun scheint die Plattform einen Schritt weiterzugehen: Statt nur zu warnen, wird der Zugriff komplett verweigert, sobald ein Werbeblocker erkannt wird. Betroffen sind vor allem Nutzer, die Erweiterungen wie uBlock Origin oder AdBlock Plus verwenden. Doch es gibt Lösungsansätze, um das Problem zu umgehen.

Mögliche Workarounds für 2025:

  • Browser-Wechsel: Nutze einen separaten Browser ausschließlich für YouTube – etwa Firefox mit angepasstem User-Agent (z. B. „Windows Phone 8“). So umgehst du die Blockade, ohne auf Werbeblocker verzichten zu müssen
  • Filterlisten aktualisieren: Lösche in den Einstellungen deines Werbeblockers (z. B. uBlock Origin) alle Caches und aktualisiere die Filterlisten. Oft reicht das bereits aus, um die Sperre vorübergehend aufzuheben
  • Ausnahmen hinzufügen: Füge YouTube in den Einstellungen deines Adblockers als Ausnahme hinzu oder nutze spezielle Bypass-Erweiterungen, die die „Werbeblocker nicht erlaubt“-Meldung unterdrücken
  • Alternative Clients: Apps wie „NewPipe“ (für Android) oder Browser-Erweiterungen, die YouTube-Inhalte direkt laden, umgehen die Blockade komplett. Diese Tools greifen nicht auf die klassische Webseite zu und sind daher weniger anfällig für Sperren

Langfristig bleibt abzuwarten, wie sich das Katz-und-Maus-Spiel zwischen YouTube und Werbeblocker-Entwicklern entwickelt. Aktuell scheint Google die Daumenschrauben weiter anzuziehen – doch mit den richtigen Einstellungen und etwas technischem Geschick lässt sich die Werbeflut weiterhin umgehen. Wer auf Nummer sicher gehen will, kann auch ein YouTube-Premium-Abo in Betracht ziehen, das Werbung offiziell abschaltet.


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3 Kommentare

  1. Schnellste Möglichkeit:
    unter „about:config“ in der Adressleiste eingeben und Warnung abnicken.
    imSuchfeld „general.useragent.override“ eingeben, string auswählen und auf „+“ klicken.
    Jetzt irgendwas eingeben (z.B. Otto) und Youtube funktioniert wieder wie gewohnt.

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