YouTube vs. KI-Spam: Plattform löscht Kanäle mit 4,7 Milliarden Views

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Quelle: Google

YouTube greift durch und wirft reihenweise Kanäle von der Plattform, die Nutzer mit billigem KI-Müll fluten. Die Löschaktion vernichtet auf einen Schlag rund 4,7 Milliarden Views. Betroffen sind vorerst etwa 16 große Kanäle, deren Videos entweder komplett verschwunden sind oder deren Bibliotheken jetzt gähnende Leere zeigen. Der CEO Neal Mohan löst damit sein Versprechen ein, konsequent gegen minderwertigen, repetitiven Content vorzugehen, den er intern als „AI Slop“ bezeichnet. Die Maßnahmen zielen auf Spam und Clickbait ab, die Algorithmen oft unverdient nach oben spülen.

Die Ironie an der Geschichte ist allerdings offensichtlich. Während YouTube einerseits mit dem eisernen Besen kehrt, integriert die Plattform selbst immer mehr KI-Werkzeuge für Creator. Mohan betont, dass künstliche Intelligenz durchaus ein legitimes Werkzeug sein kann, solange sie verantwortungsvoll eingesetzt wird. Kreative Projekte, wie alternative Serienenden oder realistische Charakterstudien, bleiben willkommen. Es geht Google also nicht um ein generelles KI-Verbot, sondern um Qualitätssicherung. Der Zuschauer soll sich wohlfühlen und nicht von generiertem Datenmüll belästigt werden.

Andere Plattformen wie TikTok oder Instagram kämpfen mit denselben Problemen, reagieren aber bisher deutlich zögerlicher. YouTube setzt hier ein klares Zeichen. Wer Algorithmen mit automatisiertem Content austrickst, fliegt raus.


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