Zweiter Samsung Galaxy Ring wegen Akkudefekt unbemerkt angeschwollen: Die tickende Zeitbombe am Finger

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Quelle: Samsung

Ein Galaxy Ring von Samsung, der sich nach einem Akkudefekt unbemerkt aufbläht – was wie ein Einzelfall klingt, offenbart ein systematisches Risiko moderner Wearables. Neun Monate lang trug ein Nutzer das Gerät weiter, obwohl der Akku bereits im Frühjahr 2025 versagt hatte. Erst als der Ring so stark angeschwollen war, dass er nicht mehr auf das Ladegerät passte, wurde das Ausmaß des Problems deutlich. Plötzlich war aus einem harmlosen Fitness-Tracker eine mögliche Brandquelle geworden.

Samsung ist in diesem Fall nicht der direkte Verursacher. Der Nutzer hätte den defekten Ring längst über die Garantie ersetzen lassen müssen. Doch der Vorfall zeigt ein grundsätzliches Problem: Die kompakten Lithium-Ionen-Akkus in Smart Rings und Co. können bei Defekten aufquellen – und das oft, ohne dass es sofort auffällt. Was folgt, ist kein harmloses Ende der Laufzeit, sondern ein unberechenbares Sicherheitsrisiko.

Für Samsung kommt dieser Fall zur denkbar ungünstigsten Zeit. Der Patentkonflikt mit Oura, dem Branchenprimus, bremst bereits die Entwicklung des Galaxy Ring 2. Nun steht das Unternehmen zusätzlich vor der Herausforderung, das Vertrauen in die Sicherheit seiner ersten Ring-Generation zu verteidigen. Die Lehre für alle Nutzer ist eindeutig: Ein Gerät, das sich nicht mehr aufladen lässt, ist kein harmloses Accessoire. Es ist ein elektronisches Bauteil im unkontrollierten Zerfall – und gehört sofort in den Müll, nicht in die Schublade.


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