Aluminium OS: Werden treue Chromebook-User links liegen gelassen?

Chromebook Plus
Quelle: Google

Google richtet seine Betriebssystemstrategie neu aus und plant, ChromeOS langfristig durch eine Android‑basierte Plattform namens Aluminium OS zu ersetzen. Nach der offiziellen Ankündigung äußerte sich nun erstmals ein Verantwortlicher aus dem ChromeOS‑Team zu den offenen Fragen. Er betont, dass Chromebooks weiterhin eine wichtige Rolle spielen, besonders in Schulen, wo sie millionenfach genutzt werden.

Klar ist: Die bestehende Updatezusage bleibt bestehen. Google garantiert weiterhin zehn Jahre Sicherheits‑ und Funktionsupdates für jedes unterstützte Chromebook. Allerdings wird die neue Android‑Plattform nicht auf allen bereits verkauften Geräten laufen können. Viele Modelle erfüllen die technischen Anforderungen nicht, weshalb eine vollständige Migration ausgeschlossen ist.

Google plant deshalb einen zweigleisigen Ansatz. Ältere Geräte erhalten weiterhin ChromeOS‑Updates, während neue Modelle mit dem Android‑basierten System starten. Dieser parallele Betrieb soll effizienter sein, als eine erzwungene Umstellung, die auf manchen Geräten zu Problemen führen würde. Eine verbindliche Zusage gibt es nur für viele neuere Modelle, bei denen die technischen Voraussetzungen gegeben sind.

Für Käufer bedeutet das: Wer ein Chromebook besitzt, erhält weiterhin langfristige Softwarepflege. Ob das Gerät jedoch irgendwann auf die neue Plattform wechselt, hängt von seiner Hardware ab. Wann Google das neue System offiziell einführt, bleibt offen. Das Unternehmen versichert jedoch, dass Chromebooks auch in Zukunft eine stabile Perspektive haben.


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