Android 17 QPR1 Beta 4 ist da – Pixel 6 kurz rausgeflogen, 7 Bugs erledigt

Google hat am 10. Juni 2026 die vierte Beta von Android 17 QPR1 an Pixel-Nutzer verteilt. Sieben Bugs sind weg – neue Features gibt’s keine. Hintergrund: Mit den sogenannten QPR-Updates (Quarterly Platform Release) liefert Google alle drei Monate größere Feature-Drops und Bugfixes für seine Pixel-Smartphones aus.
Das klingt unspektakulär, ist es teilweise auch. Aber ein Detail nervt: Pixel 6 und Pixel 6 Pro wurden ohne Ankündigung aus dem Beta-Programm gestrichen. Einfach raus, keine Erklärung. Google hat dann auf Reddit nachgebessert und versprochen, beide Geräte in der nächsten Beta wieder dabei zu haben – Pixel 6a bleibt indes drin. Schöne Kommunikationspolitik.
Die 7 behobenen Bugs im Überblick
- Unsichtbarer Mauszeiger an externen Displays – passierte, wenn Arbeitsprofil oder FLAG_SECURE-Apps aktiv waren. Wer regelmäßig sein Pixel per USB-C ans Display hängt, kennt diesen Frust.
- Einstellungen-App-Absturz – beim Öffnen der Anmeldeinformationen aus dem privaten Bereich. Reproduzierbar, nervig, jetzt weg.
- Screenshot-Sound an Klingelton gekoppelt – lautlos fotografieren während einem eingehenden Anruf? War nicht drin. Jetzt schon.
- Ruckelnde 5x-Zoomvideos beim Schwenken – wer viel mit Tele filmt, wird das direkt merken. Bildsprünge im 5x-Modus sind passé.
- Back-Tap auf Sperrbildschirm ohne Funktion – die Geste hat schlicht nicht reagiert. Kleiner Bug, aber einer von denen, die täglich nerven.
- OpenGL-ES-Performance-Einbruch – ein Grafiktreiber-Fehler hat 3D-Apps auf neuerer Hardware ausgebremst. Für Gamer relevant.
- Widgets nach Neustart weg – Startbildschirm leer nach einem Reboot. Google listet dazu gleich sechs Bug-Nummern, was zeigt, wie weit das Problem gestreut hat.
Was das im Alltag bedeutet
Build-Nummer ist CP31.260522.006, Sicherheitspatch steht auf dem 5. Mai 2026. Wer schon im Beta-Programm ist, kriegt das OTA-Update automatisch – außer eben Pixel 6 und 6 Pro, die gerade in der Warteschleife hängen.
Der Widget-Bug ist der eigentlich interessante Fix hier. Sechs verknüpfte Issue-Tracker-Nummern deuten darauf hin, dass das Problem auf verschiedenen Geräten unterschiedlich aufgetreten ist – kein Einzelfall, sondern ein echter Regresser, der beim Testen durch die Lappen gegangen ist. Für eine Beta ist das verzeihlich, für ein stabiles Release wäre das ein PR-Desaster gewesen.
Zum Vergleich: Samsung und OnePlus kommunizieren Beta-Ausschlüsse in der Regel mit zumindest einem kurzen Changelog-Hinweis. Google streicht zwei Geräte kommentarlos und klärt das nachträglich über Reddit. Das ist 2026 einfach unter dem Standard, den man von einem Unternehmen dieser Größe erwarten kann.
Quelle: Mishaal Rahman auf X
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