Androids größte Sicherheitslücke: Eine Milliarde Geräte ohne Updates – und Google rät zum sofortigen Wechsel

Die alarmierendste Zahl im Android‑Universum lautet 42,1 Prozent. So viele aktive Smartphones erhalten keine Sicherheitsupdates mehr. Rund eine Milliarde Geräte läuft auf Android 12 oder älter und ist damit praktisch schutzlos. Google empfiehlt inzwischen offen, auf ein neues Gerät umzusteigen.
Der Grund für diese massive Lücke ist die bekannte Fragmentierung. Während iOS 26 bereits auf der Hälfte aller iPhones läuft, erreicht Android 16 nur 7,5 Prozent. Dutzende Hersteller und tausende Modelle sorgen dafür, dass Updates unkoordiniert und oft gar nicht erscheinen. Das Ergebnis ist eine klare Trennung: Geräte mit Patches – und eine riesige Gruppe, die ohne Schutz im Netz unterwegs ist.
Googles Empfehlung wirkt hart, ist aber realistisch. Ein aktuelles Mittelklasse‑Modell mit Android 13 bietet mehr Sicherheit als ein altes Flaggschiff ohne Updates. Google Play Protect kann zwar Schadsoftware erkennen, aber keine tiefen Systemlücken schließen. Ein ungepatchtes Android ist wie ein Haus mit offener Tür: Der Einbruch ist nur eine Frage der Zeit.
Am Ende bleibt eine einfache Entscheidung. Wer sein altes Gerät weiter nutzt, geht ein bewusstes Risiko ein. Wer wechselt, schützt seine Daten. In dieser Lage ist Nichtstun die teuerste Option. Die Android‑Zeitbombe entschärft sich erst, wenn das alte Smartphone endgültig ausgeschaltet bleibt.
Verpasse keine News, folge mir auf WhatsApp oder Google News
Links mit einem * sind Partner-Links. Durch einen Klick darauf gelangt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalte ich eine kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Danke für eure Unterstützung!

„immer schön auf die „Alten “ schieben“ … Warum fühlst du da dich angepisst?
Die „Alten“ und Nicht-technik-affinen, und VIELE ANDERE Nutzer auch, würde ja gern nachhaltiger, also langlebiger ihre Smartphones nutzen, tun sie auch unbewusst, indem sie an den „alten, aber (laut Google) unsicheren Geräten“ festhalten.
Eigentlich wäre Google an der Reihe zu sagen: „“Wir patchen Android-Sicherheitsheitslücken (keine Features, nur Sicherheit!) bis zu 8 oder 10 Jahre … Das wäre mal nachhaltig.
Aber das geht in so einer schnelllebigen IT nicht.
Jedes Jahr eine neue Android-Version, jedes Jahr neue Featuritis … Glaub mir, 90 % der Android-Nutzer da draussen nutzen nicht mal 10 % der Android-Features … was ich da tagtäglich so sehe … Abgründe …
M.M.n. ist ein Android 12 von den Features wirklich völlig ausreichend, aber Google pushed halt .. .geht immer weiter … und weiter … , und wer nicht mitzieht, bleibt stehen und verliert den Schluss, wenn er denn je einen hatte …
Und neue Android-Versionen benötigen leistungsfähigere Hardware, die wiederum die Prozessorentwickler- und Smartphone-Hersteller anfeuert … schneller … höher … weiter …
(Die ersten wirklich nutzbaren Androidversionen 4.x benötigten ca. 400 bis 600 MB (!!) ROM-Speicher, inzwischen sind wir bei rund 12 bis 20 GB (!!!) ROM-Bedarf angekommen, je nach Hersteller und Modell).
Ich habe letztens erst eine Samsung S25+ mal durchgepatched und eingerichtet. Nachdem ich dachte, das ich alles optimal eingerichtet hatte, fing das „ach so tolle Samsung One UI“ an, eine rund 4 GB (!!) große Supportdatei für sich herunter zu laden … für was bitteschön?
Auf einem Qualcomm Snapdragon 7 Gen.3 oder Mediatek Dimensity 7025 Ultra mit 8 GB RAM und 256 GB ROM würde Android 12 sowas von abgehen …
Aber Langlebigkeit ist nicht gewollt (in dieser Industrie), genauer Google will nicht, da es sich dann vermutlich selbst den (dünnen) Ast absägen würde, auf dem es sitzt …
„Wer sein altes Gerät weiter nutzt, geht ein bewusstes Risiko ein …“ … aber wie viel nicht-technik-affine Nutzer, insbesondere Ü60 haben ein Smartphone und nutzen es, solange es halt. Möglichst 10 bis 20 Jahre.
Die wissen weder etwas von Android, Sicherheit und Sicherheitslücken…
Die lesen auch keine Blogs, diese Clientel interessiert es einfach nicht. Kaufen & nutzen , bis es nicht mehr geht.
Und weil diese Clientel es nicht verstehen (können und wollen, bis auf wenige positive mir bekannte Ausnahmen), ist dieses Clientel beratungsresistent.
„Neues Phone ? Andere Oberfläche und Bedienung ? Or nee … das alte tut es noch … hab ich doch grad erst 7 Jahre …Thema abgehakt“ … Ok … dem Menschen Wille ist sein Himmelreich.
immer schön auf die „Alten “ schieben, wie wäre es wenn man nachhaltiger produzieren würde, Qualität statt Quantität. Die Mehrheit der Menschheit kann nicht mit dem Geld um sich werfen als gäbe es kein morgen mehr.