BMW Elektro-Check: Welcher Bayer liefert die beste Performance für dein Geld?

BMW iX3
Quelle: BMW

BMW baut seine E-Flotte massiv aus und setzt dabei auf eine Strategie, die konventionelle Optik mit modernster Technik paart. Besonders der BMW i4 sticht als Allrounder hervor. Er liefert auf der Autobahn bei Tempo 130 eine reale Reichweite von rund 400 Kilometern ab. Mit seinem 89 kWh Akku und einem Verbrauch von etwa 22 kWh bleibt er auch bei Langstrecken souverän und leise. Wer die klassische Limousinenform schätzt, bekommt hier ein Fahrzeug, das Windgeräusche exzellent wegfiltert und trotz eines Preises ab 59.000 Euro als eines der vollkommensten Elektroautos im aktuellen Portfolio gilt.

Im SUV-Segment markiert der BMW iX1 den Einstieg. Er nutzt zwar keine reine Elektro-Plattform, überzeugt aber im ADAC-Test mit der Note 1,8. Der xDrive30 liefert mit 313 PS ordentlich Schub und sprintet in 5,6 Sekunden auf Landstraßentempo. Der Preis von rund 55.000 Euro wirkt für die kompakte Klasse zwar happig, doch Dienstwagenfahrer schätzen den ausgereiften Antrieb. Eine Nummer größer agiert der iX3. Dieser SUV bietet zwar mehr Platz, wirkt aber technisch nicht mehr ganz so frisch wie die neueren Modelle. Sein Wendekreis fällt mit 12,50 Metern zudem recht üppig aus, was die Handlichkeit in der Stadt einschränkt.

Für Fans von purem Luxus steht der BMW iX bereit. Seit seinem letzten Update startet er preislich allerdings erst bei knapp 100.000 Euro. Er dient als elektrischer Ersatz für Schwergewichte wie den X7 oder die 7er-Reihe. Wer noch mehr Prestige sucht, greift zum i7. Diese Limousine protzt im Fond mit einem riesigen 31,3-Zoll-Bildschirm und bietet eine Reichweite von über 600 Kilometern. Solche Technik-Highlights haben ihren Preis: Weit über 115.000 Euro werden hier fällig, womit staatliche Förderungen komplett wegfallen.

Kritisch betrachten Experten den iX2. Hier ruft BMW Preise auf, für die die Konkurrenz oft deutlich mehr Reichweite und schnellere Ladezeiten bietet. Er bleibt daher eher ein Liebhaberstück für Design-Fans. Insgesamt zeigt der Vergleich, dass BMW vor allem dort punktet, wo Fahrkomfort und Verarbeitungsqualität entscheidend sind. Die Bayern setzen nicht auf extreme Experimente, sondern verfeinern bewährte Konzepte für das elektrische Zeitalter. Wer Wert auf Effizienz und Langstrecke legt, ist derzeit beim i4 am besten aufgehoben.

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