BMW Sportwagen mit Elektroantrieb: Die Neue Klasse Plattform macht es möglich

BMW i3 2026
Quelle: BMW

Ein rein elektrischer Supersportwagen von BMW bleibt weiterhin eine realistische Option. Produktchef Bernd Körber schloss diese Möglichkeit in einem aktuellen Gespräch mit Journalisten bewusst nicht aus. Ein Release im kommenden Jahr steht zwar definitiv nicht auf dem Plan, doch die Münchner verschließen sich diesem speziellen Marktsegment keinesfalls. Die direkte Konkurrenz von Porsche und Audi entwickelt bereits eifrig eigene Batterie-Coupés für die Zukunft.

Die technische Grundlage für einen solchen Supersportler existiert bereits heute. Die neue Elektro-Architektur Neue Klasse nutzt ein leistungsfähiges 800-Volt-System. Diese Plattform stemmt bei Bedarf locker vier Motoren mit einer Gesamtleistung von absurden 1.341 PS. BMW pflanzt diese potente Technik ab 2027 in den kommenden elektrischen M3. Diese viertürige Sportlimousine bietet zwar extrem viel Leistung, entspricht aber nicht der klassischen Definition eines zweitürigen Supersportwagens. Das neue Steuergerät Heart of Joy wird künftig die immense Power in reine Fahrfreude umwandeln.

Interne Quellen liefern in diesem Zusammenhang eine extrem spannende Randnotiz. BMW entwickelte laut gut unterrichteten Insidern bereits einen voll funktionsfähigen Elektro-Supersportler mit über 1.000 PS Leistung. Der Konzern stampfte dieses fertige Projekt angeblich kurz vor der finalen Freigabe ein. Die sinkende Nachfrage im elitären Hypercar-Segment und Bedenken zur generellen Markenausrichtung stoppten den teuren Exoten in letzter Sekunde.

Ein ähnliches Schicksal ereilte in der Vergangenheit bereits andere ehrgeizige Sportwagen-Projekte der Bayern. Der damalige Plug-in-Hybrid BMW i8 wirkte optisch extrem futuristisch, lieferte mit seinem Dreizylinder-Benziner aber keine wirklichen Supersportwagen-Werte ab. Ein intern als i16 gehandelter Nachfolger schaffte es als BMW Vision M Next nie über das frühe Stadium einer reinen Designstudie hinaus. Die Zeit wird nun zeigen, ob BMW das Thema in den kommenden Jahren erneut anpackt. Die Technik steht auf jeden Fall abrufbereit im Regal.

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