Sony PlayStation 5: Massive Preiserhöhung für Konsolen und Zubehör ab April

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Quelle: Sony
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Sony schockt die Gaming-Community mit einer drastischen Anpassung der Preisgestaltung für die PlayStation-Hardware. Ab dem 2. April 2026 hebt der Elektronikriese die unverbindlichen Preisempfehlungen in Europa flächendeckend an. Betroffen sind alle aktuellen Modelle der PS5-Familie sowie das Remote-Play-Handheld PlayStation Portal. Den Ausschlag für diesen ungewöhnlichen Schritt geben laut Sony der anhaltende wirtschaftliche Druck und die angespannte Lage auf dem globalen Komponentenmarkt. Insbesondere die enorme Nachfrage nach Speicherchips durch KI-Unternehmen treibt die Produktionskosten für SSDs und Arbeitsspeicher seit Ende 2025 massiv in die Höhe.

Wer bisher mit dem Kauf einer PlayStation 5 Slim gezögert hat, muss nun deutlich tiefer in die Tasche greifen. Die Variante mit Laufwerk klettert von 549,99 Euro auf stolze 649,99 Euro. Auch die Digital Edition ohne Diskschacht erfährt einen Preissprung um 100 Euro und schlägt künftig mit 599,99 Euro zu Buche. Besonders bitter trifft es Interessenten des High-End-Modells: Die PS5 Pro durchbricht die psychologische Marke und kostet ab April 899,99 Euro statt der bisherigen 799,99 Euro. Selbst beim Zubehör macht Sony keine Ausnahme und hebt den Preis für das PlayStation Portal von 219,99 Euro auf 249,99 Euro an.

Ein Blick auf die Historie verdeutlicht die absurde Preisentwicklung dieser Konsolengeneration. Normalerweise sinken die Preise für Hardware Jahre nach dem Launch, doch bei der PlayStation 5 zeigt die Kurve steil nach oben. Die Digital Edition startete 2020 für 399,99 Euro und ist bis heute um satte 50 Prozent teurer geworden. Sony rechtfertigt diesen Weg als notwendiges Übel, um die Qualität der Plattform und künftige Spieleerlebnisse abzusichern. Faktisch reagiert der Konzern damit auf die sogenannte DRAM-Krise, die durch den Hardware-Hunger von Firmen wie OpenAI ausgelöst wurde.

Gaming-Fans bleibt nur ein sehr kurzes Zeitfenster, um auf diese Ankündigung zu reagieren. Da die neuen Listenpreise erst in wenigen Tagen offiziell greifen, führen viele Händler wie Amazon die Konsolen aktuell noch zu den alten Konditionen. Teilweise lassen sich Restbestände der PS5 Slim im Preisvergleich sogar noch für unter 500 Euro finden. Wer also ohnehin eine Anschaffung geplant hat, sollte am besten sofort zuschlagen. Nach dem 2. April dürfte die Ära der halbwegs erschwinglichen Next-Gen-Hardware von Sony vorerst vorbei sein.

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