VW begräbt den ID.4: Warum der neue ID Tiguan die einzig richtige Rettung ist

VW ID. Tiguan 2027
Quelle: Seu Carro Usado
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Volkswagen zieht die Reißleine bei seiner E-Auto-Namensgebung und beerdigt das leblose Zahlenspiel. Der glücklose ID.4 fliegt raus und wird durch den ID Tiguan ersetzt, der sich optisch komplett am extrem erfolgreichen Verbrenner-Bruder orientiert. Das ist kein kosmetischer Zufall, sondern das Eingeständnis, dass die bisherige rundgelutschte Designsprache am Kunden vorbeientwickelt wurde.

Schluss mit der Seifenform: Der Tiguan-Look bringt die Kante zurück

Die neuesten Erlkönigfotos zeigen trotz massiver Tarnfolie eine radikale Abkehr vom aerodynamischen Einheitsbrei. Die Frontpartie baut deutlich steiler auf, die Motorhaube bekommt markante Konturen und das gesamte SUV wirkt bulliger sowie geradliniger. VW opfert hier bewusst das letzte Quentchen Luftwiderstand für einen maskulinen Auftritt, der auf der Straße endlich nach echtem Auto aussieht.

Besonders im Alltag dürften Kunden eine handfeste Änderung feiern: Die fummeligen, bündig versenkten Touch-Türgriffe des ID.4 fliegen komplett raus. Sie weichen klassischen, mechanischen Bügelgriffen, die auch im tiefsten Winter bei vereisten Türen ohne Frust funktionieren. Die Seitenlinie verliert dadurch zwar ihre cleane Optik, gewinnt aber massiv an Alltagstauglichkeit.

Der Design-Wechsel im direkten Vergleich

FeatureVW ID.4 (Auslaufmodell)Neuer VW ID Tiguan (Leak)
KarosserieformRundlich, aerodynamisch („Seifenform“)Kantig, steile Front, robuster SUV-Look
TürgriffeBündig versenkt (Touch/elektrisch)Klassische mechanische Bügelgriffe
Design-VerwandtschaftEigenständige ID-LinieDirekte Anlehnung an den ICE-Tiguan
NamensstrategieAbstraktes NummernsystemEtablierter, emotionaler Markenname

Damit verabschiedet sich Wolfsburg endgültig vom rundgelutschten Aero-Look der ersten ID-Generation. Dass dieser radikale Kurswechsel nicht ohne technische Opfer bleibt, zeigt der direkte Vergleich mit dem aktuellen Modell. Denn wo mehr Kante im Wind steht, schrumpft bekanntlich die Reichweite:

  • Steilere Front: Sorgt für mehr Präsenz, erhöht aber potenziell den cw-Wert leicht.
  • Klassische Griffe: Höheres Gewicht bei der Mechanik, dafür null Ausfälle bei Frost.
  • Markante Lichtsignatur: Trotz Tarnung sind tief sitzende, aggressive LED-Scheinwerfer erkennbar.

Hinter dem Namens- und Designwechsel steckt eiskaltes Kalkül für die Verkaufszahlen. Die Marke leidet darunter, dass Gelegenheitskäufer mit den ID-Zahlen schlicht keine Emotionen verbinden. Indem man den ID Tiguan und auch den ID Polo bringt, dockt man an jahrzehntelanges Vertrauen an.


Quelle: Forococheselectricos

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