iPhone 18 Pro: Neuer 2nm-Chip liefert kaum Mehrleistung

Render von vier Farboptionen des kommenden Apple iPhone 18 Pro
Quelle: FrontPageTech
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Apple wird uns die Umstellung auf das 2-Nanometer-Verfahren beim nächsten Event garantiert wieder als technisches Meisterwerk verkaufen. Schaut man sich jedoch die ersten handfesten Daten aus der Gerüchteküche an, bleibt vom Marketing-Hype erstaunlich wenig übrig.

Laut einem aktuellen Leak des Weibo-Tipsters Fixed Focus Digital soll der kommende A20 Pro-Prozessor im iPhone 18 Pro gerade einmal rund 18 Prozent schneller arbeiten als sein Vorgänger. Für einen echten Fertigungssprung auf 2 nm ist das, gelinde gesagt, eine ziemliche Enttäuschung.

A20 Pro: Viel Lärm um 18 Prozent

Versteht mich nicht falsch: Mehr Leistung nimmt man immer gerne mit. Wer noch mit einem iPhone 16 Pro oder älter unterwegs ist, wird den Unterschied im Alltag vermutlich sogar merken. Wer allerdings schon die 17er-Generation nutzt, braucht wegen mageren 18 Prozent CPU-Zuwachs ganz sicher kein neues Smartphone zu kaufen.

Dass Apple die theoretischen Vorteile einer kleineren Strukturbreite nicht in brachiale Spitzenleistung ummünzt, hat aber einen ganz bestimmten Grund. Die wirkliche Stärke des Chips liegt diesmal an einer ganz anderen Front.

Akkulaufzeit als heimlicher Gewinner

Während die reine Rechenleistung stagniert, sieht es bei der Energieeffizienz deutlich besser aus. Der Leak spricht von einer Reduzierung des Stromverbrauchs um 30 Prozent. Und genau das ist der Hebel, der uns im Alltag tatsächlich weiterhilft: weniger Hitzeentwicklung unter Last und potenziell spürbar längere Akkulaufzeiten.

Ob das reicht, um die gewohnt saftigen Pro-Preise im September zu rechtfertigen, wage ich trotzdem zu bezweifeln. Zumal das reguläre iPhone 18 wohl erst später und vermutlich mit einem abgespeckten Basis-A20 nachzieht. Für Power-User bleibt der 2nm-Start damit vorerst ein Update mit angezogener Handbremse.

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