Pixel 11 Pro: Geheimes Kamera-Upgrade entdeckt
Manchmal sind es die Updates, die uns die Hersteller nicht direkt aufs Auge drücken, die im Alltag am meisten bringen. Während Google beim Pixel 11 Pro auf der großen Bühne das übliche Marketing-Bla-Bla zündet, versteckt sich im Datenblatt eine ziemlich smarte Neuerung. Die Telekamera hat nämlich ein massives Hardware-Upgrade bekommen, über das bisher kaum jemand redet.
Auf dem Papier klingen 48 Megapixel erstmal exakt wie beim Pixel 9 Pro und 10 Pro. Aber der Teufel steckt im Detail: Der neue Sensor ist mit 1/1.95 Zoll ein gutes Stück größer als der alte Sony IMX858 (1/2.55 Zoll). Das bedeutet im echten Leben schlichtweg mehr Licht auf dem Sensor und weniger Rauschen, wenn wir abends in der Kneipe oder beim Konzert heranzoomen. Das wurde aber auch Zeit, denn die chinesische Konkurrenz schläft hier längst nicht mehr.
Halber Abstand, doppelter Nutzen
Doch der eigentliche Knaller ist ein anderer, viel praxisnäherer Vorteil. Ein Reddit-User hat herausgefunden, dass die neue Telelinse im Pixel 11 Pro deutlich näher an Objekte heran fokussieren kann. Er hat das Gerät direkt neben ein Pixel 9 Pro gelegt und die manuelle Scharfstellung ans absolute Minimum gereizt.
Das Ergebnis spricht Bände: Während das 9 Pro bei ein paar Fuß Abstand nur noch undefinierbaren Matsch produziert, stellt das 11 Pro die Motiv-Box knackscharf dar. Wir reden hier von einer geschätzten Halbierung der Naheinstellgrenze beim 5-fach-Zoom. Ob man das wirklich braucht? Definitiv. Gerade wenn ihr kleine Objekte freistellen oder im Pseudo-Makro-Bereich kreativ werden wollt, ist diese neu gewonnene Flexibilität pures Gold wert.
Warum schweigt Google dazu?
Es ist fast schon absurd: Da verbauen sie endlich einen größeren Sensor und verbessern die Naheinstellgrenze derart massiv, erwähnen es aber mit keinem Wort im offiziellen Pitch. Solche heimlichen Upgrades nehmen wir natürlich trotzdem gerne mit, auch wenn die PR-Abteilung in Mountain View scheinbar den eigenen Spec-Sheet nicht gelesen hat.
Trotzdem bleibt aktuell noch die Frage, welcher Kamerasensor da genau unter der Haube werkelt. Bisher ist das Hardware-Modell nämlich noch nicht öffentlich identifiziert worden. Bis Google hier offiziell die Karten auf den Tisch legt oder iFixit das Ding auseinanderbaut, erfreuen wir uns einfach an den schärferen Nahaufnahmen im Alltag.
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