Pixel Watch 6: Schluss mit den teuren Hardware-Lücken

Google Pixel Watch Markteing-Bilder
Quelle: FPT
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Wenn wir ganz ehrlich sind: Die aktuelle Uhren-Generation von Google war für Hardware-Fans eine kleine Enttäuschung. Viel clevere Software, ja, aber unter der Haube hat sich schlichtweg zu wenig getan. Genau deshalb richten wir den Blick jetzt schon nach vorne.

Die Pixel Watch 6 muss liefern. Google hat die Preise zuletzt auf sportliche 419 Euro angezogen. Ein Grund dafür ist die globale RAM-Krise, die uns laut Industrie-Experten noch bis 2027 oder 2028 begleiten wird. Billiger wird der Spaß also definitiv nicht – umso mehr erwarten wir beim nächsten Modell ein Datenblatt, das diesen Preisschildern gerecht wird.

Chip-Upgrade ist absolute Pflicht

Bisher tuckert in der Uhr ein minimal aufgebohrter „Accelerated“-Chip, der zwar einen kleinen Leistungsschub brachte, aber in einer 400-Euro-Klasse eigentlich nichts verloren hat. Ob man das wirklich braucht? Ja, wenn man bedenkt, was die Konkurrenz abliefert.

Wir erwarten in der nächsten Generation zwingend den Snapdragon Wear Elite. Der treibt bereits Konkurrenzmodelle wie die Galaxy Watch 9 an und liefert genau das, was im Alltag zählt: echte On-Device-KI, 5G RedCap und vor allem eine massiv bessere Energieeffizienz. Wenn Google KI-Features auf dem Handgelenk etablieren will, führt an diesem Silizium kein Weg vorbei. Auch beim Akku ist noch reichlich Luft nach oben. OnePlus zeigt längst, wie man große Akkus in kompakte Uhren quetscht – drei bis vier Tage Laufzeit müssen 2026 einfach der Standard sein.

Wear OS 8 und der Griff zur XR-Brille

Bei der Software macht Google selten Fehler. Mit Wear OS 8 steht das nächste große Update an. Ein massives Redesign erwarte ich hier nicht, da das Material 3 Expressive-Design noch frisch ist. Stattdessen wird Google wohl an der Usability schrauben, etwa durch stapelbare Widgets, wie man sie schon von Samsungs One UI Watch kennt. Das wurde aber auch Zeit.

Der eigentliche Clou wird jedoch die Vernetzung: Ende 2026 sollen die neuen Android XR-Brillen aufschlagen. Die Smartwatch wird hier als direkte Steuereinheit dienen. Wie genau das im Alltag aussieht, bleibt abzuwarten, aber die Verzahnung von Wear OS und XR wird das nächste große Ding im Ökosystem.

Zeit für eine echte Pro-Version

Seit Jahren schauen wir auf das exakt gleiche, abgerundete Kieselstein-Design. Das sieht schick aus, aber die Glaskuppel ist ein absoluter Albtraum für jeden, der gerne mal klettert, wandert oder handwerklich arbeitet.

Es wird höchste Zeit für eine Pixel Watch Pro. Apple und Samsung haben mit ihren Ultra-Modellen längst bewiesen, dass ein Markt für robuste, kratzfeste Smartwatches mit riesigen Akkus existiert. Ein flaches Display, ein widerstandsfähiges Gehäuse und ein Plus an Speicherplatz – das wäre das Upgrade, auf das viele Nutzer seit der ersten Generation warten.

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