Warum Samsung das Galaxy S27 teurer machen muss

Darstellung von vier Samsung Galaxy S27-Smartphones mit hochwertiges Metallic-Finish, die nebeneinander stehen, wobei das neue Galaxy S27 Pro in der Mitte durch eine dezente blaue Beleuchtung optisch hervorgehoben wird
Quelle: KI-generiert mit Nano Banana 2 von Google Gemini
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Samsung dreht an der Preisschraube, und das lange vor dem eigentlichen Release. Neue Leaks deuten darauf hin, dass die kommende Galaxy S27-Serie im Jahr 2027 spürbar teurer wird. Für mich ist das ein logischer, wenn auch schmerzhafter Schritt, den der Hersteller jetzt schon strategisch vorbereitet.

Der Trick mit dem Privacy Display

Um den saftigen Aufpreis von schätzungsweise 100 Euro zu rechtfertigen, plant Samsung offenbar ein echtes Novum. Alle Modelle, vom Basis-S27 bis zum Ultra, sollen ein sogenanntes Privacy Display erhalten. Das sorgt dafür, dass neugierige Sitznachbarn in der Bahn nicht mehr auf euren Bildschirm schielen können.

Genau hier lag bisher das Problem. Wer schon mal versucht hat, eine dieser matten Sichtschutzfolien nachträglich auf ein Galaxy S24 Ultra zuungunsten des genialen Antireflexions-Glases zu kleben, kennt den Kompromiss: Der Ultraschall-Fingerabdrucksensor streikt und die Farben wirken blass.

Integriert ab Werk und direkt im OLED-Panel verbaut, wäre das ein echter Komfortgewinn. Die Kehrseite im Alltag wird aber auch hier eine absehbare Reduzierung der maximalen Spitzenhelligkeit sein.

Ehrlich gesagt ist das coole Display-Feature aber nur ein Ablenkungsmanöver für das Marketing. Der wahre Grund für den Preissprung liegt tief in der Lieferkette. Samsung erhöht im dritten Quartal 2026 die Preise für eigenen DRAM-Speicher drastisch um rund 20 Prozent.

Teure Aussichten für Falt-Smartphones

Wer glaubt, dass dieser Trend erst 2027 zuschlägt, irrt sich gewaltig. Schon die für Ende 2026 erwarteten Foldables werden wohl empfindlich teurer. Vorab-Informationen berichten von satten Aufschlägen.

Das Galaxy Z Flip 8 soll rund 100 Euro teurer werden, während das Z Fold 8 Ultra in der Top-Variante sogar um bis zu 280 Euro zulegen könnte. Für den Massenmarkt ist das ein herber Rückschlag, doch die steigenden Kosten für Komponenten lassen den Herstellern kaum eine Wahl.

Der Kampf um die Marge

Der weltweite Halbleitermarkt befindet sich in einer kritischen Phase der Konsolidierung. Nach den extremen Schwankungen der vergangenen Jahre versucht Samsung nun konsequent, seine Gewinnmargen im Speichersegment zu sichern. Der geplante Anstieg des durchschnittlichen Verkaufspreises (ASP) für LPDDR5X-Chips trifft die gesamte Mobilfunkbranche hart.

Besonders die Fertigung in hochentwickelten Nodes erfordert gigantische Investitionen, die refinanziert werden müssen. Da auch Konkurrenten mit gestiegenen Komponentenkosten bei TSMC zu kämpfen haben, ist die Preiserhöhung im gesamten Premium-Segment eine unausweichliche Konsequenz.


Quelle: Sammy Fans

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